Klartraum-Experimente durchführen

Laboratory microscope symbol with science items

© Seamartini Graphics / Fotolia.com

Gehört ihr zu den »spontan agierenden« Klarträumern oder plant ihr eure Ziele, denen ihr nachgehen wollt, akribisch voraus?

Ich gehöre eher zu der letzteren Sparte, wobei auch ich gelegentlich »impulsiv« reagiere.

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass das Maximale aus dem Klartraum herauszuholen ist, wenn man

(natur-)wissenschaftlich denkt und vorgeht.

Ich habe ja einige Semester Chemie studiert und weiß dementsprechend noch, dass erst

durch mehrere Versuchsreihen inkl. erfolgloser Neustarts nachhaltige Ergebnisse entstehen können. Indem man ein ausgewähltes Ausgangsprodukt aus allen möglichen Winkeln beleuchtet und dabei eigene Wege geht.

Wieso nicht analog im Klartraum vorgehen?

Nimmt euch Mal meine Lieblingstaktik als Test vor und entscheidet (mehr …)

Zur Schattenintegration im Klartraum

Mann mit Kapuze

© eyeQ / Fotolia.com

Anhand meines letzten Traumberichts im LDE-Magazine-Artikel könnt ihr den möglichen Ablauf einer Schattenintegration mitverfolgen, die mich unerwartet während eines zu Beginn »harmlosen« lucid surrender-Versuchs traf.

Ich hatte zwar bereits Kenntnisse darüber gesammelt, was eine Schattenintegration ausmacht und wie sie im Idealfall abläuft, dennoch geschah sie vollkommen unbeabsichtigt und erforderte eine Menge Mut meinerseits, nicht

(mehr …)

Alle Wege führen zu »lucid surrender«

EXIT

© Reicher / Fotolia.com

Als ich im Frühling diesen Jahres den Kurs »Lucid Ignition antrat, kristallisierte sich schon während des ersten Teleseminars in einem Gespräch mit dem Kursleiter, Ryan Hurd, heraus, was ich mir unbewusst von dieser mehrwöchigen Veranstaltung erwartete und wünschte. Ryan fragte mich, was ich von ihm als Klarträumerin zu lernen beabsichtigte,

(mehr …)

Eine Einführung in die »multidimensionale« Traumarbeit

Multicolored mathematical vector seamless pattern with geometrical plots, formulas and calculations. Math colorful endless texture. You can use any color of background

© belkaelf25 / Fotolia.com

Heute möchte ich euch eine ausgefallene Herangehensweise an unsere Träume vorstellen, die mich in diesem Sommer so sehr beeindruckt und beschäftigt hat, dass ich meine Traumarbeit mehrere Wochen lang ausschließlich darauf basierte. Daraus ist folglich mein Artikel in der aktuellen LDE-Magazine-Ausgabe sowie eine Serie aus drei zusammenhängenden Artikeln entstanden, die euch in den nächsten Wochen begleiten werden. Es handelt sich dabei um eine »multidimensionale« Behandlung der Träume, weil diese sowohl unter

(mehr …)

Du hast es dir verdient!

Pacchetto regalo aperto scartato sorpresa

Ich benutze auch heute noch gerne das Belohnungsssystem von Robert Waggoner, mit welchem ihr ebenfalls eure Motivation ankurbeln und die eigene Luzidität im Traum steigern könnt. Sie funktioniert in von mir leicht abgeänderter Form (vgl. Erweiterungen unten) folgendermaßen:

Vergebt Punkte für eure jeweiligen Bewusstseinsstufen im Klartraum (s. Beitrag zu den Luziditätsgraden):

  • prä-luzider Traum = 1 Punkt
  • sub-luzider Traum = 2 Punkte
  • semi-luzider Traum = 3 Punkte
  • luzider Traum = 4 Punkte
  • voll-luzider Traum = 5 Punkte
  • super-luzider Traum = 6 Punkte
  • 3 erinnerte Träume in derselben Nacht = 1 Punkt

Zieht regelmäßig eine wöchentliche bzw. monatliche Bilanz, passt ggf. eure Ziele an, falls ihr euch zu viel vorgenommen habt oder feiert eure Erfolge (Waggoner und McCready 2016: Kap.2: Die eigene Luzidität steigern)!

Ich sehe regelmäßig den Verlauf meiner Fortschritte durch. Ihr könnt sie im gewöhnlichen Organizer oder digital dokumentieren. Für den zweiten Fall nutze ich gerne die Applikation workflowy, ein Notizbuch in Listenform, welches in der Basisfunktion kostenlos und für alle üblichen Plattformen verfügbar ist.
Außerdem habe ich im Laufe der Zeit einige Erweiterungen hinzugefügt, indem ich

  • einen Punkt der luziden Apathie sowie dem vibrational state,
  • 2 Punkte einem falschen Erwachen und
  • 5 Punkte einer AKE zuweise.

Ihr fragt euch vielleicht, warum ich auch den vibrational state mit einem Punkt belohne. Es ist doch nicht wirklich was passiert?

Und ob! Da familiäre und sonstige Pflichten bzw. gewöhnliche Erkältungen im Umfeld ab und zu die Effizienz meiner eigenen Luzidität beeinträchtigen können, ist dieses Phänomen ein sehr gutes Anzeichen dafür, dass ich in Bezug eines WILDs wieder im Spiel bin, da die Stressphase usw. am Abklingen ist. Und selbst wenn der Wecker mal wieder um 4:40 vibriert (während ich gerade bewusst in den Traum trete), sage ich innerlich nach einem kurzen Zähneknirschen:

Ja, es sieht gut aus, morgen klappt es bestimmt! 

Modifiziert diese Methode nach Belieben und stürzt euch in einen Erfolg nach dem nächsten!

Klare Träume!
Eure Alex

 

Quellen: Bild: © ALDECAstudio / Fotolia.com
Waggoner, Robert und Caroline McCready (2016): Klarträume – Wege ins Unterbewusstsein: So aktivieren Sie Ihr verborgenes Potenzial im Schlaf, [Kindle Edition], München: Wilhelm Heyne Verlag, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 25.05.2016].

Kontrolle ist gut …

…, aber Hingabe ist besser.

Das trifft nicht nur auf Beziehungen, sondern auch auf die Entwicklung im Klartraum zu. Ich denke sogar, dass es auf einen entscheidenden Schritt in Richtung Spiritualität hinweist.
Wie spannend die ersten Klarträume auch sein können, wie viel Spaß ihr in denen durch bewusste Steuerung erleben mögt … Gelangt auch ihr vielleicht irgendwann zu dem Punkt:

»Ist das alles? Ist da nicht noch mehr?«

Tatsächlich geht es über den »üblichen Horizont« hinaus. Ihr findet ihn in der »Hingabe an den Traum«, indem ihr euch von jeglichen Erwartungshaltungen befreit. Ein Anzeichen dafür könnte beispielsweise die sogenannte »Vortex« (lat. Wirbel) darstellen. Ihr könnt sie vor dem geistigen Auge vor, nach und zwischen verschiedenen (Klar-)Träumen erleben. Ich habe versucht, euch einen Tunnel (s. Bild) zu zeigen, in welchen ich kürzlich unerwartet geraten bin. Ich raste mit ungeheurer Geschwindigkeit hindurch, die Wände der endlos scheinenden Windungen hatten den Anblick einer »Schlangenhaut« von innen. Es war ein beeindruckendes Erlebnis, welcher mir fast den Atem raubte… Ich fragte mich, ob ich abseits der passiven Beobachtung in der Vortex auch aktiv werden kann. Bei der nächsten Gelegenheit erkundigte ich mich bei Ryan Hurd nach meinen Optionen in Bezug auf dieses Phänomen.

Wenn ihr in die Vortex (einen Portal in der Form eines Strudels/Sogs/Tunnels) passiert, habt ihr demnach mehrere Wahlmöglichkeiten1:

  • ihr lasst das Ende “offen ausgehen”, indem ihr eure Reise still beobachtet,
  • ihr legt ein bestimmtes Ziel fest (Wo wollt ihr hin?) oder
  • ihr legt ein offenes Ziel fest (z.B.: »Bring mich zu dem Ort, den ich zu sehen brauche.«)

Auch ich habe mich zu Anfang in meinen Klarträumen in Hinsicht auf deren Beherrschung »ausgetobt«. Auch wenn die Versuchung groß war, erinnerte ich mich bald an meine ursprünglichen Ziele:

Mehr aus meinen Klarträumen herauszuholen. Und wie weit seid ihr mit eurer Beziehung zum Klartraum?

Eure Alex

1.Persönliche Korrespondenz vom 15.5.16, im Rahmen von Lucid Ignition