In Defiance of Expectation (Results of the 15th Experiment)

Der Erwartungshaltung zum Trotz
Meine lieben Träumer! (English version below)

Ich gestehe hiermit, dass »Wetterkontrolle« zu den von mir am liebsten ausgeführten Tätigkeiten im Klartraum gehört.

Es hat sich einst aus diesem, heute noch aktuellem Grund etabliert:

Beim WILDing oder falschem Erwachen starten meine Klarträume oft vom Schlafzimmer aus in »realitätsnahen Umständen«, d.h. meine Umgebung ist relativ dunkel und mir persönlich unangenehm.

In meinen Anfängen als Klarträumerin bin ich regelmäßig fast an meinem Versagen verzweifelt »Licht zu machen«.

Weder Lichtschalter in den Räumen vermochten mir Helligkeit zu spenden noch konnte ich durch bloße Befehlsformen diese Finsternis bzw. Void vertreiben…

Aber, wie oft in der Klartraumpraxis:

Übung UND Geduld machen den Meister. Zweifelt also nicht an euren Fähigkeiten, wenn ihr mit den gleichen »Problemen« zu kämpfen habt. Es wird tatsächlich mit der Zeit besser. Einfach immer wieder probieren.

Schließlich hatte auch ich es geschafft und »beleuchtete« regelmäßig meine Umgebung vom Balkon aus, um dann hinunter, in das nächste Klartraum-Abenteuer zu klettern, wenn mir danach war.

Ich habe mit der Zeit festgestellt, dass Unwetter und Dunkelheit im Traum auch meine aktuelle Tagesverfassung (wie betrübt oder aufgewühlt) widerspiegelten.

Durch gezielte »Veränderung« des Wetters habe ich analog die Verbesserung meiner Laune am nächsten Morgen festgestellt.

Ich empfehle euch daher, diesen Test zu machen:

Bittet um mehr Licht oder Windstille im Klartraum und beobachtet eure Tagesverfassung in der Wachwirklichkeit darauf. Fallen euch Unterschiede auf?

In diesem Traumbericht kommt allerdings eine »Anomalie« zur Sprache, die ich einst in Bezug auf Wetterkontrolle im Klartraum

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The Mystery of the Larger Awareness (Results of the 14th Experiment)

Das Geheimnis des Höheren Traumbewusstseins
Meine lieben Träumer! / Dear Dreamers!

Da hatte ich mir eine richtig harte Nuss zum Knacken ausgesucht, stellte ich beim dritten Traumwiedereintritt (immer noch ohne Antwort) auf meine Frage fest.

Doch ich war noch nicht bereit, »aufzugeben«.

Also schaue ich zu einem passenden Zeitpunkt in den hellblauen Himmel hinauf und rufe

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13: Meeting Your Inner Child

Begegnung mit einem Inneren Kind

Meine lieben Träumer! / Dear Dreamers!

Ihr erinnert euch –

You remember-

Im vorletzten Monat wählte ich die »knifflige« Monatsaufgabe, das »Innere Kind« im Klartraum zu rufen.

Im Folgenden der entsprechende Auszug aus einem meiner Klarträume, der mir einige Grübeleien im Wachzustand bescherte:

In the second to last month, I chose the „tricky“ task to call an „inner child“ during a lucid dream.

In the following the corresponding dream report extract, which evoked a significant amount of pondering in the waking state:

Ich versuche zu meditieren, aber eine »extrem nervige« Traumfigur stört mich mehrfach dabei. Schließlich gebe ich es auf und verkünde lautstark mein zweites Ziel:

»Zeig mir eines meiner inneren Kinder!«

Da erscheint meine kleine Schwester im Vorschulalter.
“Wofür stehst du?“, frage ich verwundert.
“Für deine

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12: No effect is a result as well

Insights Findings Intelligence Word Letters 3d Animation

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Keine Wirkung ist auch ein Ergebnis (scroll downwards for the Englisch version)

Meine lieben Träumer!

Diesmal fällt mein Bericht relativ kurz aus:

Ich rufe mehrmals meinen Namen im Klartraum und wundere mich,

wieso die Szene nicht kollabiert.

Darauf führe ich ein gemütliches Small Talk mit einer Traumfigur und wache schließlich auf.
Nichtsdestotrotz war diese Erfahrung von enormer Wichtigkeit für mich, weil sie mir zeigte, (mehr …)

Begegnung mit einem Krafttier (Ergebnisse zum 11. Experiment)

Mit diesem Ereignis hatte ich nicht gerechnet:

Eher erwartet man einen Mönch, als ein Tier, von dem man lernen kann.

Aber lest selbst, was sich zugetragen hat:

Ich trete bewusst in eine stille Berglandschaft im Traum.
Nachdem mir das Erreichen eines Ziels mehrfach misslingt und ich darauf durch Spinning die Traumszene verlängere, fällt mir ein weiteres Vorhaben ein. In Bewegung rufe ich aus:

Ich will einen Lehrer treffen, der mich führt!

Nicht weit von mir sehe ich plötzlich ein Pferd auftauchen und enorme Maße annehmen.

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Unerwartetes begrüßen (Ergebnisse zum 10. Experiment)

Zu meinen Lieblingsbeschäftigungen im Klartraum gehört die Kommunikation mit dem Höheren Traumbewusstsein.

Das Experiment vom letzten Monat erschien mir letzten Herbst besonders spannend, weil er in Richtung »lucid surrender« geprägt war.

Ohne Erwartung annehmen, was auch immer geschehen mag.

In den folgenden Zeilen mein Traumbericht:
Beim zweiten Traumwiedereintritt vergewissere ich mich nur noch schnell mit dem palm check, dass ich immer noch in der Welt der Träume verweile.
Schnell verlasse ich die gewohnte Umgebung und

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»Abrakadabra« … (Ergebnisse zum 9. Experiment)

 

Magic wand

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Als ich zum ersten Mal das Buch »Lucid Dreaming: Gateway to the Inner Self« von Robert Waggoner studiert habe, ist mir eines seiner »Gedankenexperimente« besonders in Erinnerung haften geblieben, das ich zu meinen zukünftigen Zielen notierte:

Der Versuch einer Beeinflussung der Gedankenformen im Klartraum.

Letzten Herbst ergriff ich die Initiative und schritt in die Fußstapfen eines meiner Vorbilder anhand des nächststehenden Klartraum-Berichts:

Ich erlange spontan die Klarheit im Traum und bestätige dies mit dem palm check.
Ich befinde mich im heimischen Wohnzimmer, wobei mein Kind wie gewohnt herumtollt und ich (mit dem Rücken zu mir gedreht) in der gegenüberliegenden Küche am Herd stehe.

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Gezielte Schattenintegration (Ergebnisse zum 8. Experiment)

Meine lieben Träumer!

Durch meinen diesjährigen Herbstartikel im LDE habe ich bereits über eine unerwartete Integration meines Schattens im Klartraum geschrieben.
Meine nächste Herausforderung in dieser Richtung lautete:

Die BEWUSSTE (d.h. gewollte) Schattenintegration.

Ich habe mich mehrere Wochen vor dieser Aufgabe gedrückt, weil ich durch Charlie Morleys Werke und seinen TED-Talk über dieses Thema verunsichert war.

Andererseits… Wie wächst man sonst über sich selbst hinaus?!

Ich wollte mich meinen Ängsten stellen. Meinen Schatten rufen und mich mit ihm »versöhnen«.
Schließlich habe ich genug Kraft und Willen für den folgenden geglückten Klartraum-Versuch

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Keine »Alice im Wunderland« (Ergebnisse zum 7. Experiment)

lauf-durch-die-tuer

Ich habe insgesamt drei »Klartraum-Anläufe« benötigt, um siegreich durch die Wand zu gehen. Ich wollte nicht aufgeben, bis es mir schließlich gelang…

Wie viel Frust machte sich in mir bei den ersten beiden Bemühungen breit, als ich mich erfolglos mit offenen und geschlossenen Augen durch die Wand zu drücken versuchte. Die waghalsige Bestrebung, schnurstracks gerade hindurch zu laufen, bestrafte mich mit hallenden Kopfschmerzen, als ich an der harten Oberfläche abprallte.1
Sofortigen Erfolg brachte mir (mehr …)

Traum-“Omen“

Girl in her bed and moon planet

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In diesem letzten Post der Artikelserie über das Studium der Traumwirklichkeit möchte ich euch nahelegen, die Arbeit an einem personalisierten »Traumwörterbuch« zu beginnen. Ihr könnt diesem andauernden »Hobby« allein nachgehen bzw. diese Tätigkeit durch einen Austausch mit anderen Träumern gestalten und bereichern.

Die Vorteile sind mannigfaltig und ich benenne euch im Folgenden nur einige für mich charakteristischen Traummerkmale, die ich im Laufe der Zeit zu interpretieren gelernt habe. Ich hoffe, dass diese Beispiele euch anspornen werden, eure Träume genauer ins Visier zu nehmen und ihr Gemeinsamkeiten bzw. Gegensätze feststellt und  Warte, da kommt noch mehr