Speaking with/Im Gespräch: Dr. Clare Johnson

Interview mit CJ

Dear (lucid) dreamers!

I am delighted to present you today the interview with Dr Clare R Johnson who was the first person to write a PhD on lucid dreaming as a creative tool. Vice President of the International Association for the Study of Dreams, she is the author of two new nonfiction books: Dream Therapy (Mindful Dreaming in the US/Canada); and Llewellyn’s Complete Book of Lucid Dreaming. Her novels are Breathing in Colour and Dreamrunner, and she is co-editor of Sleep Monsters & Superheroes. Clare shares lucid dreaming tips on www.DeepLucidDreaming.com

I wish you a lot of pleasure while reading the answers and hope that you can also draw lots of illuminating and helpful conclusions both for your dreaming and waking life!

Liebe (Klar-) Träumer!

Voller Freude präsentiere ich euch heute das Interview mit Dr. Clare Johnson, der Vizepräsidentin der IASD und Autorin von zwei hervorragenden Werken zum Thema Traumarbeit und Klartraum, ‚Dream Therapy‘ (‚Mindful Dreaming‘ in den USA/in Canada) sowie ‚Llewellyn’s Complete Book of Lucid Dreaming‘, die letztes Jahr erschienen sind. Clare Johnson war die erste, die im Bereich des Klarträumens als kreatives Hilfsmittel promoviert hat. Außerdem schrieb sie zwei Romane, ‚Breathing in Colour‘ und ‚Dreamrunner‘ und war Mitredakteurin vom Sammelwerk ‚Sleep Monsters & Superheroes‘. Auf Ihrer Webseite, www.DeepLucidDreaming.com, könnt Ihr ihren Tipps zum Thema Klartraum folgen.

Ich habe euch Clare Johnsons Antworten frei in die deutsche Sprache übersetzt.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und hoffe, dass ihr aus den folgenden Antworten ebenfalls viel Lichtvolles und Hilfreiches für euren Traum- und Wach-Alltag schöpfen könnt!

 

1. To have a comfortable start on the topic, what does fascinate you most about lucid dreaming?
Zum Zwecke eines unkomplizierten Einstiegs: Was fasziniert Sie in Bezug auf das Klarträumen am meisten?

What has always fascinated me about lucid dreaming is that we become conscious in a world where our thoughts, expectations and intentions can influence your reality almost instantaneously. The delight of exploring our unconscious imagery and experiencing the way that our conscious awareness illuminates the dream is endlessly (mehr …)

Open Lucidity

Meine lieben Träumer!

Im folgenden Interview berichten euch die heimischen Psychologen und aufstrebenden Neurowissenschaftler Peter Michael Mross und Joachim Kildau über die Hintergründe und Ziele ihres gemeinsamen Forschungsprojekts Open Lucidity. Viel Spaß beim Lesen!

Inside Human Neurology

© freshidea / Fotolia.com

Berichtet bitte, worum es sich bei eurem Projekt handelt. Wie ist die Idee dazu entstanden? Welches Equipment kommt zum Einsatz? Inwiefern setzt sich das Projekt von den in diesem Bereich bereits durchgeführten Forschungsstudien ab?

Die Idee zu unserem Projekt entstand aus persönlichen Erfahrungen mit Klarträumen und der ständigen Suche nach „der“ Klartrauminduktionstechnik. Uns ist aufgefallen, dass diesbezüglich ein chronischer Mangel an objektiven Daten herrscht um überhaupt eine Aussage darüber treffen zu können. Als Psychologen, die von der Thematik des Klarträumens fasziniert sind, wollten wir diesen Sachverhalt ändern.

Bei unserem Projekt handelt es sich um einen explorativen Vergleich gegenwärtiger Klartraumtechniken auf physiologischer Ebene. Wir verwenden dazu das Elektroenzephalogramm (EEG) und messen einige weitere Biomarker wie beispielsweise Augenbewegungen, Muskelspannung, Puls, Schweißsekretion, etc. Dieses Projekt unterscheidet sich von bisherigen hauptsächlich retrospektiven Studien insofern, dass wir direkt verschiedene Klartrauminduktionstechniken an Versuchspersonen miteinander vergleichen. Im Anschluss versuchen wir, die aufgezeichnete neuronale Signatur erfolgreicher Klartrauminduktion durch audiovisuelle Stimulation hervorzurufen.

Was genau verbirgt sich unter audiovisueller Stimulation? Womit werden die Probanden im Labor konfrontiert?

In bereits bekannten Ansätzen zur audiovisuellen Stimulation werden diese lediglich als Hinweisreiz genutzt, auf welchen sich Probanden vorher mit beispielsweise einem Reality Check konditionieren. Hinter unserem Ansatz verbirgt sich die Eigenschaft des Gehirns, Stimulation in ungefähr der ausgesendeten Frequenz zu verarbeiten. Dieses Phänomen nennt sich Frequenz-Folge-Reaktion und wurde bereits in mehreren Studien untersucht. Um diese Reaktion im Gehirn durch audiovisuelle Stimulation hervorzurufen, wird ein Stroboskop-ähnliches visuelles Signal in aufsteigender Intensität ausgesendet. Parallel dazu werden Audiosignale, z.B. ein repetitives Klicken, unterlegt mit einem angenehmen Hintergrundgeräusch über Kopfhörer übertragen. Die Stimulationsfrequenz hängt dabei von der individuell beobachteten Hirnfrequenz ab, welche bei erfolgreicher Klartrauminduktion aufgezeichnet wird. Die Probanden werden also dezent stimuliert, möglichst ohne

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Speaking with / Im Gespräch: Robert Waggoner

INTERVIEW

Dear (lucid) dreamers!
Thank the approval of one of my model lucid dreamers, Robert Waggoner, I may now present you the following interview.
Before diving into text: Robert is the author of the groundbreaking book “Lucid Dreaming: Gateway to the Inner Self, the coeditor of the Lucid Dream Experience Magazine (together with Lucy Gillis), former president of the IASD and an international speaker about lucid dreaming.
As I usually use the German language while writing for this blog, I made an effort to translate this interview correspondingly.
Many thanks to Robert! Enjoy!

Meine lieben (Klar-) Träumer!
Dank der Zustimmung eines meiner größten Vorbilder, Robert Waggoner, darf ich euch heute das folgende Interview präsentieren.
Vorerst kurz zum Befragten, bevor es losgeht:
Robert ist der Autor des bahnbrechenden Werks »Lucid Dreaming: Gateway to the inner Self«, gemeinsam mit Lucy Gillis der Redakteur des wegweisenden Lucid Dreaming Experience Magazins, ehemaliger Vorsitzender der IASD und international bekannter Redner zum Thema »Klarträume«.
Da die Traumlektuere in erster Linie in deutscher Sprache geführt wird, habe ich mir erlaubt, den Text frei zu übersetzen.
Tausend Dank an Robert und euch viel Freude beim Lesen!

1. For an easy start: Please give us an example of one rather simple lucid dream from your dream journal:) What did you do? Where did you go?
Als unkomplizierten Einstieg: Geben Sie uns bitte ein relativ überschaubares Traumbericht-Beispiel aus Ihrem Traumtagebuch:) Was haben Sie unternommen? Wo haben Sie sich hinbegeben?
A few weeks ago, I found my self on a concrete platform about 500 feet above the jungle below. I suddenly knew this situation meant, ‘This is a dream.’ I immediately began flying high above the jungle. As I flew, I noticed (mehr …)

Im Porträt: Lucid Pygar

Retro style microphone

© phaitoon / Fotolia.com

Dieser Beitrag beinhaltet ein Interview mit einem engagierten Klarträumer sowie Blogkollegen, der sich unter dem Nickname »Pygar« im Klartraumforum verbirgt und einen gleichnamigen Blog führt. Mir gefällt daran vor allem der nüchterne, rationale Schreibstil des Autors, den auch ihr euren Augen und eurem Intellekt nicht entgehen lassen solltet :).

Ich bin dankbar für Pygars Offenheit und erfreut, euch die Ergebnisse

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