‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Eintrag 2)

Wach ist manchmal zu vage

Ungenauigkeiten

Meine lieben Träumer!

Wenn ihr bereits Klarträumer seid, werdet ihr mir vermutlich zustimmen, dass der Traum immer wieder eine Überraschung für den Suchenden parat hat.

Ich halte diese Art von Klarträumen für die besten, weil man danach oft seine Ansichten oder sein bisheriges Verhalten überdenken muss und dadurch nicht in seiner Selbst-Entfaltung gebremst wird. Außerdem findet man heraus, dass es eine gewisse „graue Zone“ zwischen den eigenen Erwartungen und dem tatsächlichen Ergebnis gibt; der Traum muss nicht immer den Vorstellungen bzw. Assoziationen des Träumers entsprechen!

Erfahrt in diesem Eintrag, wie ich durch eine unerwartete Lektion seitens des Traums eines Besseren belehrt wurde:

„Nichts passiert (?)“
Ich werde luzide, wache kurz nach einem Klartraum auf und gleite daraufhin in den nächsten.
Jetzt stehe ich in völliger Dunkelheit, an einem Fenster, eine Hand gegen die Glasscheibe gepresst.
Wieso nicht jetzt mein Ziel vollenden?
Ich verkünde selbstbewusst:

„Zeig mir die Entstehung eines Sterns aus der Sicht eines Wasserstoff-Atoms!“

Entgegen meinen Vorstellungen, (bildhaft ausgedrückt) „irgendwohin transportiert zu werden und mit anderen Atomen in einem fester werdenden Gasgemisch

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‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Eintrag 1)

Bewusst loslassen

Meine lieben Träumer!

Wie bereits angekündigt, haben die Traumberichte dieser Reihe einen wissenschaftlichen Bezug. Um eure Lesezeit nicht über zu strapazieren, werde ich diese mit Absicht auf Ausschnitte mit wesentlichen Traum-Momenten beschränken.

Zu Anfang habe ich mich für gezielt ‚einfachere‘ Ziele entschieden, die ich als „kosmische Aufwärmübungen“ bezeichnet habe.

Womit fängt man am besten an, wenn man die (Traum-) Welt aus einer anderen Perspektive betrachten möchte?

Richtig – man lässt alles hinter sich, um den Kopf frei zu bekommen.

Lest im Folgenden, wie ich es in einem meiner Klarträume bewerkstelligt habe:

„Hoch hinauf“

Ich lese am Vorabend das neue Buch von Daniel Love, „Lucid“, dass mich mit dessen knappen, kontemplativen Abschnitten „auf den Luziditätskurs trimmt“. In der Nacht werde ich mittels eines WILDs nach einer WBTB-Einheit klar.

Ich lande in einer dämmrigen Traumumgebung, und stelle fest, dass das Spinning dabei behilflich ist, sich an die erst gestern gefassten Ziele zu erinnern.

Also rufe ich an den Traum hinaus:

„Nenne mir die tatsächliche Anzahl der Sterne in unserem Universum!“

Es ist das erste Mal, dass ich eine Zahl in aufgeschriebener Form in der Traum-Luft (mehr …)

‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Einführung)

Meine lieben Träumer!

Mit dem heutigen Blogpost möchte euch eine neue, experimentell ausgerichtete Blogpostreihe vorstellen, mit dem Titel:

«‚Wach‘ ist manchmal zu vage».

Falls ihr euch gerade fragt … wieso diese Wortwahl und was soll sie implizieren? Hier ein ‚kleines Brainstorming‘ zu diesem Stichwort:

Ist das ganze Leben eine Annäherung an etwas «Großes», das einem die Augen öffnen soll? Ist ein Perspektivenwechsel vonnöten, um sich aus erstarrten Ansichten zu befreien? Was wissen wir überhaupt? Was ist eine Illusion? Wie hängen Illusion und Wissen mit dem Prozess des Klarträumens zusammen? Kann das Klarträumen vorhandenes Wissen logisch illustrieren, evtl. über den momentanen Wissensstand des Träumenden hinaus?

Mit dieser Artikelserie bezwecke ich eine andere Richtung einzuschlagen, die sich bisher überwiegend in den ‚spirituellen Bahnen‘ bewegt hat.
Die alternative ‚Route‘, die mich seit meiner Kindheit mindestens genauso interessiert, ist die (natur-) wissenschaftliche.

Im Rahmen dieser Reihe werde ich überwiegend Klartraumexperimente inkl. meiner Ergebnisse zu den Zweigen der Physik (wie Quantenphysik, Kosmologie und Astronomie) durchführen und euch präsentieren. Die großen Fragen lauten dabei:

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Wie ist alles miteinander verbunden?

Der Schwerpunkt liegt auf dem bewussten Loslassen im Traum (lucid surrender) und Offenheit den Ergebnissen gegenüber.

Wie immer seid ihr jederzeit eingeladen, von euren Erfahrungen zu den von mir behandelten Themen zu berichten –

das Spannende am Klarträumen ist meiner Meinung nach nämlich, dass es sich bei jedem Träumer um eine ganz persönliche Traumreise handelt, die mit keiner anderen übereinstimmen muss 🙂

Ich freue mich, wenn ihr diese Blogpostreihe mitverfolgt und sich von ihr inspirieren lässt.

Ich wünsche euch eine luzide Traumzeit!
Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

P.S.

Alle bisherigen Artikel findet ihr in der Sitemap-Übersicht mit dem Titel: Klarträumen und Wissenschaft.

Diese Tagebucheinträge basieren auf tatsächlichen Klartraumerfahrungen, wobei die geschilderten Erlebnisse sowie Schlussfolgerungen nicht den (zukünftigen?) Fakten oder Hypothesen der heutigen (Grundlagen-) Forschung entsprechen müssen.

Wach ist manchmal zu vage