‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Eintrag 3)

Wach ist manchmal zu vage

Ene Mene Muh…

Meine lieben Träumer!

Nach den von mir in den letzten Beiträgen beschriebenen ‚kosmischen Aufwärmübungen‘, entschied ich mich, ein Experiment durchzuführen, zu dem es verschiedene Theorien gibt. Als Ausgangspunkt dienten die Fragen:

Für welche Hypothese würde ich mich unterbewusst entscheiden? Was würde mir der Traum zeigen? Würde eine komplett andere Antwort in Frage kommen, die mir bisher unbekannt ist?

Und nun, ohne viel Umschweife und ohne euch zu lange auf die Folter zu spannen, zum Klartraumbericht, der mir eine Menge Aufregung beschert hat:

„Mutprobe“
Ich werde spontan luzide durch eine Giraffe am Fenster, die boshaft wie ein Pavian in einem Zookäfig dreinblickt. Da erinnere ich mich an einen ‚OBE-Trick‘ und wische sie einfach aus meinem Gesichtsfeld fort. Danach begebe ich mich direkt nach draußen, in die Dunkelheit und in eine steppenartige Gegend. Einige Sterne leuchten schwach am Himmel; insgesamt ist der Himmel sehr spärlich mit ihnen bedeckt, sodass mir mein Ziel in dieser Kulisse geeignet erscheint.

Eigentlich sieht dieser Ort genau wie derjenige aus meinem vorherigen Klartraum dieser Nacht aus…

Da ist mir mein Ziel aber entfallen, sodass ich es nach dem Aufwachen auffrischen musste. Es erscheint mir daher als eine gut gemeinte zweite Chance, doch noch heute die Kurve zu kriegen. Mir wird vorher etwas flau im Magen, doch ich reiße mich zusammen und rufe hinaus:

„Zeig mir, wie unser Mond entstanden ist!“

Erst warte ich gefühlt ewig rund 10 Sekunden. Dann erscheint im Himmel ein Planet in heller Farbe. Eine weißfarbene Dampfwolke umwickelt ihn langsam.

Unter genauerem Hinsehen bemerke ich, dass ein dunkler Klumpen in der Gestalt eines insgesamt kleineren, ‚unförmigen‘ Planeten in seine Richtung fliegt!

Es prallt auf dem weißlichen Planeten auf, etwas bricht ab und alles wird kurz schwarz um mich herum. Das abgeschlagene Material fliegt meinem Ermessen nach rasend schnell in meine Richtung und trifft mit einem ohrenbetäubenden Lärm in meiner Nähe ein; lauter Gesteinsbrocken prasseln um mich herum ein, während der Boden unter meinen Füßen bebt…

Nachtrag:
Ich möchte es nicht wiederholen 😉
Beim Verfassen des Berichts fand ich diesen spontan aufgestöberten Artikel erstaunlich – vor allem das Bild mit dem Titel „Origin of the Moon“ erschien mir wie direkt aus dem Klartraum gegriffen.

Ich wünsche euch Mut in euren Klarträumen, wenn es erforderlich ist und eine luzide Traumzeit!

Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

Infobox

Die von mir beobachtete Theorie zur Entstehung unseres Trabanten beschreibt die Annahme, dass vor ca. 4,5 Mrd. Jahren der etwa marsgroße Planet „Theia“ mit der Protoerde kollidierte. Das durch den Einschlag herausgelöste flüssige Gestein kühlte schließlich ab und vereinte sich zum Mond.

Quellen:
Aardema, Frederick. Explorations in Consciousness: A New Approach to Out-of-Body Experiences. Mount Royal Publishing. Kindle-Version.
https://www.space.com/19275-moon-formation.html

P. S.
Alle bisherigen Artikel findet ihr in der Sitemap-Übersicht mit dem Titel: Klarträumen und Wissenschaft.

Diese Tagebucheinträge basieren auf tatsächlichen Klartraumerfahrungen, wobei die geschilderten Erlebnisse sowie Schlussfolgerungen nicht den (zukünftigen?) Fakten oder Hypothesen der heutigen (Grundlagen-) Forschung entsprechen müssen.

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