KTP 13

KTP

Meine lieben Träumer!

Heute die 13. Frage innerhalb des »Klartraum-Plausch«-Projekts! Sie lautet wie folgt:

Führst du immer noch ein (digitales) Traumtagebuch? Sind irgendwelche Veränderungen in deiner Praxis eingetreten?

Mein Beitrag dazu:

Ja (∞)!!!

Also… im Ernst, wenn man sich fürs Klarträumen interessiert oder daran arbeitet, zeugt es nur von unseriöser Herangehensweise, sich von solch einer wichtigen Aktivität zu entfernen ;)!

Ich kann durchaus verstehen, dass manche Träume derart ausführlich beschrieben werden könnten (!), dass sie ganze Seiten einnehmen würden…

Und wer hat die Zeit und Lust dazu, auch noch mitten in der Nacht, wenn man sich an einen vergangenen Traum erinnern kann?

Da hilft euch aber eine ganz simple Einstellung:

In der Kürze liegt die Würze!

Wenn ihr studiert habt (das kommt aber gelegentlich auch in der Schule vor!), wisst ihr genau, was ich meine… Wenn es keine Skripte gab und der Prof redete wie ein Wasserfall. Das war schier unmöglich, alles aufzuschreiben, was er erzählte, nicht wahr? Was hat da geholfen (und würde auch hier)?

FILTERN.

Das heißt im Klartext: Ihr müsst (Übung und Kenntnis über eure Traumwelt vorausgesetzt!) schon beim Aufwachen feststellen können, ob der Trauminhalt wichtig ist oder eben nicht. Bei (scheinbar?) irrelevanten Traumbegebenheiten notiert ihr nur stichpunktartig, was die zentralen Themen oder Symbole des Traums darstellte.

Bei entsprechender Begabung könnt ihr auch Zeichnungen anfertigen, aber dafür hätte ich z.B. um 2:30 morgens nicht den Nerv ;)!

Bei gewichtigen Ereignissen notiert ihr am besten kurze Sätze, die ihr bereits als eure Traumzeichenkategorie (s. Beitrag) kennzeichnet und danach alles auflistet, was dazu gehört.

Ich bevorzuge die digitale Variante, weil ich mit tags und der bequemen Exportmöglichkeit meine Traumarbeit im Wachzustand erheblich verkürzen kann (und weil ich niemanden mit meiner Klartraumpraxis wecken möchte).

Und wie sieht es bei euch in euren Traumtagebüchern aus?

Es gelten die üblichen Regeln: Kommentiert einfach direkt im Post :)!

Im Sitemap (unter K) könnt ihr alle bisher gestellten Fragen bequem in einer Übersicht aufgelistet einsehen!

Danke an alle, die mitmachen! Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Übrigens: Diese Tipps und noch viel mehr gibt es in meinem kürzlich erschienenen Buch „Motiviert zum Klartraum“ zu entdecken. Bei Interesse gelangt ihr hier auf die offizielle Seite mit weiteren Infos.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Ich wünsche euch eine luzide Woche!
Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

Quellen: 
Enns, Alexandra (2018):
Motiviert zum Klartraum: Ein Arbeitsbuch für Traumbewusste, verfügbar über Amazon.de.

4 Gedanken zu “KTP 13

  1. Tatsächlich führe ich noch ein Traumtagebuch. Ganz altmotisch auf Papier und mit Kuli. Ganz ganz früher habe ich wirklich in Sätzen geschrieben. Jetzt reichen Stichpunkte locker aus.

    Was sich verändert hat..hm..ich benutze jetzt eckige Klammern für die Traumperson. Manchmal bin ich ich, manchmal einer meiner Traumpersönlichkeiten.
    Dadurchhab ich beim Nachlesen sofort einen Überblick über die Person,die ich war. Ist interessant 🙂

    Gefällt 1 Person

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