Achtsame Selbstwahrnehmung

Meine lieben Träumer!

Es ist längst kein Geheimnis, dass eine gewissenhafte Achtsamkeitspraxis die Wahrscheinlichkeit für einen Klartraum erhöhen kann.

Eine interessante und viel versprechende Klartraum-Technik ist z.B. die ADA (all day awareness), die daraufhin schult, dass man als Praktizierender zu begreifen lernt, wie sich das Erleben der physischen Realität anfühlt. Denn wenn man sich in einem Klartraum einfindet, bildet dieses Daseins-Empfinden einen Gegensatz.

Habt ihr jemals darauf geachtet, wie die Fortbewegung in einem Klartraum funktioniert, wie sich euer Körper anfühlt?

Ich selbst kann bestätigen, dass ich mich bereits von schwer wie Blei bis leicht wie eine Feder empfand. Ich staunte darüber, herumzurennen und keine Geräusche zu hinterlassen, Türen leise aufzureißen und  still zuzuknallen sowie hochzuspringen, um mich vom Wind sanft davon wehen zu lassen. Nicht selten verhalfen mir ungewöhnliche Körperempfindungen zum Erlangen der Luzidität im Traum.

Bei der Technik in diesem Beitrag handelt es sich um ein Gedankenexperiment, das ich im Rahmen des Kennenlernens des »Wu Wei«, auch als die »Lebenskunst des Tao« bezeichnet, angewandt habe.

In diesem Kontext schlage ich euch vor, eure Gedanken und Sprache ebenfalls unter den von mir aufgestellten Gesichtspunkten

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Ankündigung: KT-Workshop in Berlin

KT-Workshop

Meine lieben Träumer!

wenn ihr gerade ganz große Augen bekommen habt… 1

Mit diesem Blogpost möchte ich euch auf den kommenden Workshop von Uwe Krüger aufmerksam machen, der ab 3. Juni startet.

Ich für mein Teil finde das Werbevideo ansprechend und den Kurs-Inhalt mit flexibler Preisgestaltung vielversprechend. Mit Uwe als erfahrenen Klarträumer mit Nähe zum Fach Psychologie habt ihr sowohl einen kompetenten Leiter als auch Begleiter auf eurem persönlichen Klartraum-Weg.

Hier könnt ihr seinen Beitrag über das Klarträumen im Blog Cognifit nachlesen.

Wenn ihr also in Berlin oder in der Nähe wohnt, meldet euch für die obige Veranstaltung an, kommt vorbei und erlernt das Klarträumen bzw. tauscht euch als bestehende(r) Klarträumer(in) aus. Ich wünsche euch traumhaften Spaß und Erfolg dabei!

Träumt was Klares!
Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

1. Check! Nein, ICH gebe NICHT KT-Workshops in Berlin! Aber vielleicht irgendwann im schönen Baden-Würrtemberg 😉

 

KTP 13

KTP

Meine lieben Träumer!

Heute die 13. Frage innerhalb des »Klartraum-Plausch«-Projekts! Sie lautet wie folgt:

Führst du immer noch ein (digitales) Traumtagebuch? Sind irgendwelche Veränderungen in deiner Praxis eingetreten?

Mein Beitrag dazu:

Ja (∞)!!!

Also… im Ernst, wenn man sich fürs Klarträumen interessiert oder daran arbeitet, zeugt es nur von unseriöser Herangehensweise, sich von solch einer wichtigen Aktivität zu entfernen ;)!

Ich kann durchaus verstehen, dass manche Träume derart ausführlich beschrieben werden könnten (!), dass sie ganze Seiten einnehmen würden…

Und wer hat die Zeit und Lust dazu, auch noch mitten in der Nacht, wenn man sich an einen vergangenen Traum erinnern kann?

Da hilft euch aber eine ganz simple Einstellung:

In der Kürze liegt die Würze!

Wenn ihr studiert habt (das kommt aber gelegentlich auch in der Schule vor!), wisst ihr genau, was ich meine… Wenn es keine Skripte gab und der Prof redete wie ein Wasserfall. Das war schier unmöglich, alles aufzuschreiben, was er erzählte, nicht wahr? Was hat da geholfen (und würde auch hier)?

FILTERN.

Das heißt im Klartext: Ihr müsst (Übung und Kenntnis über eure Traumwelt vorausgesetzt!) schon beim Aufwachen feststellen können, ob der Trauminhalt wichtig ist oder eben nicht. Bei (scheinbar?) irrelevanten Traumbegebenheiten notiert ihr nur stichpunktartig, was die zentralen Themen oder Symbole des Traums darstellte.

Bei entsprechender Begabung könnt ihr auch Zeichnungen anfertigen, aber dafür hätte ich z.B. um 2:30 morgens nicht den Nerv ;)!

Bei gewichtigen Ereignissen notiert ihr am besten kurze Sätze, die ihr bereits als eure Traumzeichenkategorie (s. Beitrag) kennzeichnet und danach alles auflistet, was dazu gehört.

Ich bevorzuge die digitale Variante, weil ich mit tags und der bequemen Exportmöglichkeit meine Traumarbeit im Wachzustand erheblich verkürzen kann (und weil ich niemanden mit meiner Klartraumpraxis wecken möchte).

Und wie sieht es bei euch in euren Traumtagebüchern aus?

Es gelten die üblichen Regeln: Kommentiert einfach direkt im Post :)!

Im Sitemap (unter K) könnt ihr alle bisher gestellten Fragen bequem in einer Übersicht aufgelistet einsehen!

Danke an alle, die mitmachen! Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Übrigens: Diese Tipps und noch viel mehr gibt es in meinem kürzlich erschienenen Buch „Motiviert zum Klartraum“ zu entdecken. Bei Interesse gelangt ihr hier auf die offizielle Seite mit weiteren Infos.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Ich wünsche euch eine luzide Woche!
Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

Quellen: 
Enns, Alexandra (2018):
Motiviert zum Klartraum: Ein Arbeitsbuch für Traumbewusste, verfügbar über Amazon.de.

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