KTP 1

KTP

Meine lieben Träumer! (scroll downwards for the English version)

Los geht es mit der ersten Frage innerhalb des »Klartraum-Plauschs«! Sie lautet wie folgt:

Was hast du in Bezug auf das Klarträumen erst durch mehrere Anläufe (inkl. Lösungsweg) gelernt?

Meine Antwort darauf:

Eindeutig das Verlängern des Klartraums.

Als spontane Klarträumerin habe ich mich vorher in allen Fällen damit begnügt, den Klartraum natürlich enden zu lassen. Doch bis mir die erste »künstlich herbeigeführte« Verlängerung« geglückt war, ging ich durch gefühlt zahllose Eskapaden hindurch, die mich an den Rand einer Frustration brachten.

Was ich nicht alles versuchte (wie in der Literatur vorgeschlagen wird):

  • Ich rief »Klarheit!« an den Traum,
  • ich rieb mir energisch die Hände,
  • ich nutzte den Tastsinn und griff nach allem, was gerade in der Nähe war,
  • ich versuchte mich verbal zu überzeugen, dass ich jetzt nicht aufwachen muss…

Alles ohne Erfolg.

Schließlich habe ich den Trick von Stephen Laberge angewandt und drehte mich (Spinning) mit weit geöffneten Augen, bevor die Traumszene zusammenbrach.

Wie überrascht war ich, dass währenddessen keine neue Szene (wie manchmal behauptet) kreiert wurde, sondern die bestehende wieder an kräftigen Farben gewann!

Es schien, als ob sich mir der Kopf vorher wie nach einem Sturz drehte und nun das perfekte Bild vorherrschte.

Seitdem wurde das Spinning zu meinem Lieblingskniff der Traumverlängerung.

Ich empfehle euch, niemals sofort aufzugeben, wenn etwas nicht im Klartraum klappt. Es gibt immer eine Lösung, da gilt es einfach Erforschungs- und Abenteuergeist zu beweisen. Denn: Erfolg ist mit den Geduldigen im Klartraum! 

Und wofür habt ihr mehrere Klarträume bis zum Erfolg aufgewendet?

Kommentiert direkt im Post bzw. verlinkt euren jew. Beitrag mittels des InLinkz-Buttons ganz unten im Beitrag, der euch auf eine entsprechende Seite für die Detailangabe weiterleitet.

Hier oder im Sitemap (unter K) könnt ihr alle (künftigen) Fragen bequem in einer Übersicht aufgelistet einsehen!

Danke an alle, die mitmachen! Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Habt ein luzides Wochenende!
Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

­­­­Dear dreamers!

Let’s start with the first question concerning the lucid dreaming exchange project! It is as follows:

Which skill did you master only through several attempts in the course of a lucid dream?

You will find my answer below:

Clearly the prolonging of a lucid dream.

Being a natural lucid dreamer, I have usually accepted the inevitable ending of a dream.

But when I made up my mind to learn to prolong a lucid dream, I had to pass through many escapades first, which brought me to the brink of frustration. I suppose I tried everything out (as suggested in the literature about lucid dreaming):

  • I called „Clarity now!”,
  • I rubbed my hands energetically,
  • I used the sense of touch and grasped everything that was nearby,
  • I tried to convince myself that I do not have to wake up now …

Without success.

Finally, I used the trick of Stephen Laberge and spun with wide-open eyes before the dream scene collapsed.

How surprised I was, that no new scene (as sometimes claimed) was created, but the existing one intensified itself in varied colors! It seemed as if my head was first spinning chaotically and now a perfect picture prevailed.

Since then the spinning technique became my personal skill for prolonging a lucid dream.

I recommend you never give up immediately if something does not work in your lucid dream at once. There is always a solution – proved by your love for exploration and adventure spirit. Patience is often the key to success.

How about you?

Comment directly on the post or link your contribution using the InLinkz button, which will forward you to a corresponding page for the detailed specification of your text.

Here or in the site map you can view all the questions in an overview!

Thanks to all who have participated! I’m looking forward to your answers!

I wish you a lucid weekend!

Alex
© by Alexandra Enns aka Traumlektuere

2 Gedanken zu “KTP 1

  1. Das Verlängern von Klarträumen habe ich bis heute nicht gelernt. Manchmal sind sie länger, manchmal kürzer. Ein Ende hatten sie bisher alle. Zwar kann ich nicht wissen, ob dieses in manchen Fällen schon vorher eingetreten wäre, hätte ich nicht bestimmte Handlungen mit dem Ziel durchgeführt, den Traum zu stabilisieren oder mein Aufwachen hinauszuzögern. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass solche Tricks (bei mir) funktionieren. Den größten Erfolg habe ich gefühlt damit, mich gar nicht darum zu kümmern. Ich freue mich auch über einen Klartraum, der nur ein paar Sekunden dauert. Dann wird eben der nächste wieder länger.
    Ich habe eine ganze Weile und viele wenig bis nicht zufrieden stellende Klarträume gebraucht, um zu lernen, ungeplante Handlungsverläufe und sich meinem Vorhaben in den Weg stellende Traumcharaktere nicht zu ignorieren, hoffend, dass sie wieder verschwinden. Theoretisch mag das funktionieren. Ich hatte aber häufiger Erfolg damit, Unerwartetes in das, was ich im Traum tue, einzubeziehen. Ein Traumcharakter kommt auch mal einer Bitte nach, nicht zu stören, hört aber selten auf zu existieren, wenn ich versuche, ihn wegzudenken. Oft ist es aber auch nicht weniger schön, manchmal auch spannender, den ursprünglichen Plan zu aufzuschieben oder den traumspezifischen Gegebenheiten entsprechend zu ändern.

    Gefällt 2 Personen

    • Da stimme ich dir definitiv zu – sich spontan auf unvorhergesehene Begebenheiten im Klartraum einzustellen bzw. einzustimmen, gehört zu den bereicherndsten Herausforderungen im Klartraum! 🙂

      Gefällt mir

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