Schlafpositionen für Klarträume

Astral Projektion

© Spectral-Design / Fotolia.com

Meine lieben Träumer!

Habt ihr auch die Erfahrung gemacht, dass die Körperposition, in welcher ihr einschläft, für das darauf folgende, potenzielle Auftreten der Luzidität ausschlaggebend ist?

Zunächst einmal zu den prominenten Empfehlungen

aus der Literatur und dem Web:

  • Der Traumforscher Ryan Hurd empfiehlt das Eindösen mit leicht erhobenem Oberkörper (vor allem im Kopfbereich), was in einen leichten Schlaf resultiert und eine höhere Bewusstheit zur Folge hat, die sich in den Traumzustand überträgt und damit Luzidität auslöst. Diese »körperfreundliche« Variante ist an die traditionellen Praktiken aus dem tibetischen Traumyoga angelehnt.
  • Der Psychedelika-Experte David Jay Brown schlägt zusätzlich vor, auf der rechten Seite bzw. auf dem Rücken zu schlafen, falls die aufrechte Position zu viel Unbehagen bereitet (Vgl. Brown 2016: Kap. 4), um die Klartraumhäufigkeit zu optimieren.

Auch wenn mir in der Vergangenheit mehrfach das WILDen von der Rückenposition aus geglückt ist,

halte ich diese Körperstellung für sehr unbequem und auf die Dauer schmerzhaft, während mir das Einschlafen auf der rechten Seite aus mysteriösen Gründen völlig misslingt.

Nach Möglichkeit meditiere ich gerne am Nachmittag, wofür die Rückenposition im Liegen sehr gut geeignet ist, da sie in meinem Fall das Abdriften in die Traumwelt weitestgehend verhindert. Den Grad des physischen Komforts habe ich dadurch steigern können, indem ich eines vom Bewusstseinsforscher und Astralreisenden Darryl E. Berry Jr. vorgestellten »OBE-Asanas« übernommen habe. Probiert die folgende »Z-Pose« während einer Meditation oder im Rahmen einer WILD-Vorbereitung aus:

Das rechte Bein ist gebeugt und mit dem aufliegenden Fuß am linken Oberschenkel angewinkelt, der linke Arm ruht auf der Körpermitte.

Ich vertrete ebenfalls die von meinen eigenen Erfahrungen untermauerte Meinung, dass ein Klartraum bzw. eine AKE aus jeder Position zu erfolgen vermag.

Dennoch scheint die Lage des Körpers darauf einen Einfluss zu nehmen. Nachstehend meine eigene optimierte »Einschlafversion«, die ich durch Experimentieren herausgefunden habe:

  • auf der linken Seite liegend,
  • Beine sind angenehm angewinkelt bzw. ausgestreckt,
  • Hände sind vor dem Oberkörper umfasst,
  • der Kopf ruht auf dem linken Oberarm oder auf den Handflächen, gepolstert mit einem Relaxkissen,1
  • Oberkörper ebenfalls leicht nach links gedreht, sodass man zur Hälfte bis ganz auf dem Bauch liegt.

Die Erfolgsrate für AKEs bzw. WILDs ist aus dieser Position erstaunlich hoch. Dazu verbinde ich sie mit den folgenden Schritten:

  1. Ich kombiniere sie mit der vorangegangenen 61-Punkte-Entspannung und der darauf folgenden Shamatha-Session in Rückenposition, damit ich nicht beim Üben einschlafe (wirkt bei mir als eine effektive WBTB-Einlage),
  2. Ich drehe mich entspannt in die oben beschriebene Position, schlafe ein oder versuche einen WILD.

Der typische Ablauf sieht dann folgendermaßen aus:

  1. Mir gelingt der bewusste Traumeintritt bzw.
  2.  Ich schlafe ein und gelange in eine kurze Traumszene mit derart prägnantem Inhalt, dass dieser Prä-Luzidität bewirkt.
  3. Der prä-luzide Moment löst sich auf und ich erwache im sogenannten »vibrational state«, darunter oftmals in der klassischen Schlafparalyse.
  4. Ich lenke meine Konzentration vom physischen auf den »Traumkörper« und rolle im scheinbaren Zeitlupentempo unter dem häufig vorkommenden Ohrenpiepen-Lärm auf die Seite bzw. auf den Boden.
  5. Ich mache einen Realitätstest – die leuchtende Uhranzeige im Schlafzimmer erfüllt diesen Zweck sehr gut. Damit bestätige ich meine Überzeugung, zu träumen.
  6. Ich entferne mich schnell aus dem dunklen Raum und schalte in einem anderen Zimmer das Licht ein. Jetzt ist der Zeitpunkt für den anschließenden palm check perfekt.
  7. Ich gehe durch eine Tür und starte einen Klartraum bzw. spreche mit Traumfiguren, die sich eventuell bereits in meiner formenden Umgebung aufhalten.

Steigert die Erfolgsrate eurer Klarträume bzw. außerkörperlichen Erfahrungen, indem auch ihr eure Einschlafpositionen variiert.

Mein Tipp diesbezüglich:

Findet eine für euch »ungewohnte Körperhaltung«, die trotzdem bequem genug bleibt und verbindet sie mit Autosuggestion, MILD, Shamatha, Counting und Co.

Schlaft gut, klar und habt einen luziden Wochenstart!
Eure Alex

Quellen: Berry Jr., Darryl E. (2015): Travel Far: A Beginner’s Guide to the Out-of-Body Experience, Including First-Hand Accounts and Comprehensive Theory and Methods, [Kindle Edition], Next Density, Publishing, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 09.03.2017].
Brown, David Jay (2016): Dreaming Wide Awake: Lucid Dreaming, Shamanic Healing, and Psychedelics, [Kindle Edition], Rochester, Vermont: Park Street Press, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 09.03.2017].
Hurd, Ryan: The Secret Posture for Triggering Wake Initiated Lucid Dreams, [online] http://dreamstudies.org/2013/01/17/the-secret-posture-for-triggering-wake-initiated-lucid-dreams-and-out-of-body-experiences/ [09.03.2017].

1.Oder dem Kissen von eve, meine absolute Lieblingsmarke 🙂

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