Speaking with / Im Gespräch: Robert Waggoner

INTERVIEW

Dear (lucid) dreamers!
Thank the approval of one of my model lucid dreamers, Robert Waggoner, I may now present you the following interview.
Before diving into text: Robert is the author of the groundbreaking book “Lucid Dreaming: Gateway to the Inner Self, the coeditor of the Lucid Dream Experience Magazine (together with Lucy Gillis), former president of the IASD and an international speaker about lucid dreaming.
As I usually use the German language while writing for this blog, I made an effort to translate this interview correspondingly.
Many thanks to Robert! Enjoy!

Meine lieben (Klar-) Träumer!
Dank der Zustimmung eines meiner größten Vorbilder, Robert Waggoner, darf ich euch heute das folgende Interview präsentieren.
Vorerst kurz zum Befragten, bevor es losgeht:
Robert ist der Autor des bahnbrechenden Werks »Lucid Dreaming: Gateway to the inner Self«, gemeinsam mit Lucy Gillis der Redakteur des wegweisenden Lucid Dreaming Experience Magazins, ehemaliger Vorsitzender der IASD und international bekannter Redner zum Thema »Klarträume«.
Da die Traumlektuere in erster Linie in deutscher Sprache geführt wird, habe ich mir erlaubt, den Text frei zu übersetzen.
Tausend Dank an Robert und euch viel Freude beim Lesen!

1. For an easy start: Please give us an example of one rather simple lucid dream from your dream journal:) What did you do? Where did you go?
Als unkomplizierten Einstieg: Geben Sie uns bitte ein relativ überschaubares Traumbericht-Beispiel aus Ihrem Traumtagebuch:) Was haben Sie unternommen? Wo haben Sie sich hinbegeben?
A few weeks ago, I found my self on a concrete platform about 500 feet above the jungle below. I suddenly knew this situation meant, ‘This is a dream.’ I immediately began flying high above the jungle. As I flew, I noticed (mehr …)

Von der Verantwortung, die mit dem Klarträumen einhergehen kann

A note of caution is in order here for those who are interested in experimenting, for once opened, the doorway to this experience cannot be closed. More exactly, it is a case of ‘you can’t live with it and you can’t live without it’. Robert Monroe, Journeys out of the Body.1

Ich habe im Laufe der letzten Jahre als aktive Klarträumerin festgestellt, dass sich nach und nach die sogenannten PSI-Phänomene zu dieser Fähigkeit dazugesellen können.

Ich will keinen davor warnen, das Klarträumen zu erlernen –

aber liest diesen wichtigen Satz von Robert Monroe durch, der zu den Pionieren der wissenschaftlichen Betrachtung von außerkörperlichen Erfahrungen gehört.

Würdet ihr damit leben können oder wollen?

Wie würdet ihr damit umgehen, wenn sich die Gabe der Präkognition in euren Träumen einstellt, die euch nicht nur Angenehmes übermittelt, sondern auch Todesfälle und andere kommende Ereignisse von tiefer Trauer ankündigt?

Und eine weitere, eventuell unterschätzte Tatsache:

Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch „einer kommenden, schmerzlichen Begebenheit sicher seid“? Behält ihr es für euch oder sagt ihr es in eurem Umfeld weiter, weil sie die euch nahestehenden Menschen betreffen?

Klarträume oder AKEs hin oder her … Wollt ihr diese Tür öffnen, die nicht nur schöne Flugstunden zu bescheren vermag?

Ab kommendem Wochenende werden die Blogeinträge in der Traumlektüre seltener.

Es liegt nicht daran, dass mir die Ideen ausgegangen sind. Sondern vielmehr an der Tatsache, dass ich mir immer mehr bewusst werde, welche Verantwortung ich in mir trage und die Zeit dafür nutzen möchte, mehr, einem inneren Retreat ähnlich, in mich gehen möchte, um an mir selbst zu arbeiten, um dieser Aufgabe in Zukunft gewachsen zu sein. Und den Menschen beistehen möchte, die mich jetzt brauchen.

Ich danke euch für die Treue der Traumlektüre gegenüber.

Eure Alex

1.Freie Übersetzung: Eine kurze Mahnung ist hier an diejenigen, die am Experimentieren interessiert sind, angebracht, denn ein Mal geöffnet, kann die Tür zu dieser Erfahrung nicht mehr verschlossen werden. Genauer gesagt, ist es ein Fall von „Du kannst nicht damit und du kannst nicht ohne leben“.

10: Selbsterkenntnis mal anders

 

Meine lieben Träumer!

In der heutigen Podcast-Episode stelle ich euch eine Herangehensweise unter dem Gesichtspunkt »Selbsterkenntnis« nach Paul Tholey im Klartraum vor – inkl. einer Version für Fortgeschrittene, die ich im Rahmen eines meiner Artikel für das LDE Magazine entwickelt und durchgeführt habe.

Ich hoffe euch mit einer der vorgestellten Varianten für Selbsterkenntnis zu begeistern 🙂

Mögen eure Klarträume von tiefer Einsicht erfüllt sein – dass es auch »anders geht«, zeige ich euch in dieser Episode :)!

Habt einen luziden Wochenstart!
Eure Alex

Quelle: Enns, Alexandra (2016): In Honor of Paul Tholey: Achieving Self-knowledge through the  Interaction with Lucid Dream Figures, in: Lucid Dreaming Experience Magazine, Vol. 5, No. 3, S. 6-8.

podcast-cover

Aufruf zum Mitmachen :)

Zeitung auf Schreibtisch - Aktuelles

© Zerbor / Fotolia.com

Meine lieben Träumer!

Noch ein spontaner Einschub heute, der sich experimentell gesehen definitiv zu lohnen scheint:

Falls ihr den Newsletter zum LDE Magazine abonniert habt, teilte der Autor in der aktuellen Ausgabe mit, dass es eine neue Klartraumforschungsstudie gibt.

Um mitzumachen, sendet einfach eine unverbindliche Email an:

LucidDreamResearcher@gmail.com

Ich verwendete als Betreff: Research Protocol.

Innerhalb von 24 Stunden bekommt ihr die Instruktionen sowie das zugehörige Formular (in Englisch) zugesandt. Wenn ihr bereits einige Klarträume hattet und euch in Englisch ausdrücken könnt, erfüllt ihr die Voraussetzungen für die Teilnahme (Einsendeschluss: 15.05.2017).1

Der verheißungsvolle Hinweis:

Ihr könnt bei der Durchführung auch fliegen! 🙂

Ich mache auf jeden Fall mit und hoffe, euch ebenfalls dafür zu gewinnen 🙂

Habt einen luziden Tag!

Eure Alex

1.Als angehende Klarträumer könnt ihr diese Chance als Herausforderung nutzen, euren ersten Klartraum innerhalb der nächsten 2 Monate bis zur Abgabe zu erleben und Beobachtungen in der Klartraumwelt anzustellen:) Guter Zeitpunkt auch, um die Stabilität der eigenen Klarträume zu erhöhen!

Happy Birthday :)

Meine lieben Träumer!

Uiui, plötzlich flackerte

Glückwunsch zum Jahrestag (von WordPress),

als ich nur mal schnell den Post fürs Wochenende editieren wollte…

Das war einen Realitätstest wert –

denn eigentlich habe ich mir den 20.3. als Geburtstag der Traumlektüre notiert… (!)

Aber natürlich hat mein Blog-Host Recht,

damals verfasste ich (wie auch heute üblicherweise) den ersten Post und zögerte mehrere Tage lang, ob ich nun einen Klartraum- oder Bücherblog starten soll (?!).

Beide sind große Leidenschaften von mir:

Das Klarträumen und das Lesen.

So viel zu den spontanen Zeilen von heute (!).

Im Folgenden der ursprüngliche Text für den 20.3.: 🙂

Ach, wie ist die Zeit wie im Traum vergangen…

Viel Herzblut habe ich in meine Blogtexte einfließen lassen, mich bei einem immer noch in unserer Gesellschaft exotisch klingenden Thema 🙂 samt aller Eigenheiten gezeigt und vor allem:

euch hoffentlich beim Lesen daran erinnert, am Klarträumen dran zu bleiben bzw. diese besondere »Kunst« zu erlernen.

Heute vor einem Jahr verfasste ich meinen ersten Beitrag und verbleibe in Dankbarkeit denjenigen von euch, die meinem Blog Woche für Woche die Treue erwiesen haben.
Möge das neue Geburtstagsjahr der Traumlektüre noch kreativer, spannender und klartraumbehafteter als das vorherige werden, damit eure Aufmerksamkeit auch weiterhin wohl verdient bleibt.

Danke – eure Wertschätzung ist meine größte Belohnung.

Alex

PS 
Ratet Mal, wovon ich immer noch nach diesem Jahr träume – der Zeit für einen parallelen, unabhängigen BÜCHERBLOG, natürlich! :)) Hunger auf Cupcakes bekommen, Mann waren die lecker 😉

1-geburtstag

Alle guten Dinge sind drei…

lde-03-2017

Meine lieben Träumer!

Ich habe einen Artikel für das LDE Magazine verfasst.

Ich bin den Redakteuren gegenüber sehr dankbar, dass sie eine Plattform geschaffen haben, in welcher auch ich mich weiterentwickeln kann, indem ich meine aktuellsten Klartraum-Experimente vorstellen darf.

Diesmal geht es in Richtung »Traumkonstruktion«. Und da dieses Themengebiet schier unfassbar weiträumig ist, habe ich vorerst bei den Gedankenformen angepackt.

Erfahrt in der aktuellen Ausgabe, wie ich mit Robert Waggoner als Vorbild und Inspirationsquelle den Aufbau unserer Realität auf den momentanen Stand meiner Entwicklung sehe.

Habt eine luzide Woche!
Eure Alex

Quelle: Enns, Alexandra (2017): Exploring the Nature of Thought Forms in Lucid Dreams, in: Lucid Dreaming Experience Magazine, Vol.5, No. 4, S. 10-12.

Begegnung mit einem Krafttier (Ergebnisse zum 11. Experiment)

Mit diesem Ereignis hatte ich nicht gerechnet:

Eher erwartet man einen Mönch, als ein Tier, von dem man lernen kann.

Aber lest selbst, was sich zugetragen hat:

Ich trete bewusst in eine stille Berglandschaft im Traum.
Nachdem mir das Erreichen eines Ziels mehrfach misslingt und ich darauf durch Spinning die Traumszene verlängere, fällt mir ein weiteres Vorhaben ein. In Bewegung rufe ich aus:

Ich will einen Lehrer treffen, der mich führt!

Nicht weit von mir sehe ich plötzlich ein Pferd auftauchen und enorme Maße annehmen.

(mehr …)

12. Experiment: Den eigenen Namen rufen

Kompass zeigt auf das Wort Ziel

© Robert Kneschke / Fotolia.com

Für den Monat März habe ich eine sehr schlichte Aufgabe für euch überlegt, an der allerdings schon einige »Klartraum-Profis« wie Ouspensky oder Patricia Garfield geknobelt haben, indem sie

in ihrem Klartraum lautstark ihren Namen verkündeten und die Traumszene augenblicklich kollabierte.

Zu welcher Seite zählt ihr euch? Seid ihr nicht in der Lage, wie David Jay Brown euren Namen zu rufen oder einer Traumfigur mitzuteilen oder schließt ihr euch Stephen LaBerge an, der das gegensätzliche Ergebnis vorzuweisen hat?

Wie stark lasst ihr euch in eurer Erwartung beeinflussen, nachdem ihr euch mit dieser Aufgabe (mitsamt Quelle) beschäftigt habt?

Lasst euch überraschen1 und bleibt stets offen im Klartraum!

Eure Alex

Quelle: Brown, David Jay (2016): Dreaming Wide Awake: Lucid Dreaming, Shamanic Healing, and Psychedelics, Kap. 7: Speaking One’s Name Out Loud, [Kindle Edition], Rochester, Vermont: Park Street Press, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 17.01.2017].

1.Mein Lieblingsspruch für alle Lebenslagen 🙂