Klartraum-Experimente durchführen

Laboratory microscope symbol with science items

© Seamartini Graphics / Fotolia.com

Gehört ihr zu den »spontan agierenden« Klarträumern oder plant ihr eure Ziele, denen ihr nachgehen wollt, akribisch voraus?

Ich gehöre eher zu der letzteren Sparte, wobei auch ich gelegentlich »impulsiv« reagiere.

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass das Maximale aus dem Klartraum herauszuholen ist, wenn man

(natur-)wissenschaftlich denkt und vorgeht.

Ich habe ja einige Semester Chemie studiert und weiß dementsprechend noch, dass erst

durch mehrere Versuchsreihen inkl. erfolgloser Neustarts nachhaltige Ergebnisse entstehen können. Indem man ein ausgewähltes Ausgangsprodukt aus allen möglichen Winkeln beleuchtet und dabei eigene Wege geht.

Wieso nicht analog im Klartraum vorgehen?

Nimmt euch Mal meine Lieblingstaktik als Test vor und entscheidet, ob sie euch zusagt oder ihr lieber frei wie ein Vogel im Klartraum bleibt. Beides verfügt über gewisse Reize!

  1. Themenbereich (durch Eingebung oder Recherche) bestimmen.
  2. Alternativziele festlegen (nachgehen, wenn alle Prioritäten im jew. Klartraum erfüllt wurden).
  3. Mehrere Vorgehensweisen überlegen, darunter ggf. Wording mehrfach umgestalten (das Traumbewusstsein reagiert manchmal erst nach einer geänderten Ausdrucksweise); auch möglich: verschiedene Fragen an Traumfiguren zusammenstellen.
  4. Nicht zu viel vornehmen (maximal 2 Schritte), die man regelmäßig – nach einem Realitätstest, vor dem Einschlafen und vor einer Klartraumtechnik rekapituliert. Die Ziele sollten ins Blut übergehen, d.h. etwa: in der Nacht plötzlich aufgeweckt werden und immer noch aus dem Effeff wissen, was man sich vorgenommen hat 🙂
  5. Ziele abhaken (Fehlschläge und Erfolge dokumentieren, Schlussfolgerungen ziehen, ggf. umdenken).

Die Voraussetzung für diese »Methode« ist in meinen Augen

die Einhaltung von Flexibilität inkl. der Bereitschaft, alle vorherigen Ergebnisse umzukrempeln bzw. eine komplett andere Richtung einzuschlagen.

In der Geschichte der Wissenschaft entstanden die unglaublichsten Dinge durch Zufälle oder reine »Missgeschicke«.

Ich versuche dabei die Erwartungshaltung,

dass alles Mögliche jederzeit passieren kann,

im Klartraum zu pflegen.

Ich wünsche euch die tollsten Erfahrungen in euren Klarträumen sowie einen luziden Wochenstart!

Eure Alex

 

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