21: Klartraum-Meditation für Anfänger (1 von 2)

edler Adventskalender

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TÜRCHEN 21

Eine der befreiendsten Erfahrungen im KT ist die Meditation in der Void – jedem Klarträumer zu empfehlen. (Tweet)

Ihr müsst keine Meditationsgurus sein, um in den befreienden Genuss einer Klartraum-Meditation zu kommen und wunderbar losgelöst aufzuwachen.
In zweiteiliger Folge führe ich euch die Einstiegsmöglichkeiten für Anfänger an, die ihr nach Bedarf und Belieben ausweiten könnt.

Erlebenswert wäre das Gefühl der völligen »Auflösung des Bewusstseins« innerhalb des (Klar-)Traums, wobei ich (bisher) die Ansicht teile, dass diese Form nur spontan auftritt. Ich könnte dieses besondere Ereignis in den nächststehenden Varianten beschreiben:

  • Das Gefühl des physischen Körpers geht allmählich völlig verloren.
  • Der Traum beginnt direkt mit euch als einer Art »Bewusstseinswolke« (Überschneidungen mit einer außerkörperlichen Erfahrung sind hierbei möglich).
  • Ihr verschmelzt mit einer »Energie« in Form des Lichts usw. im (Klar-) Traum, die alle andere Empfindungen auflöst.

Um ähnliche Bewusstseinszustände zu erleben, empfehle ich in erster Linie eine regelmäßige Meditationspraxis im Alltag, die sich nicht über Stunden hinziehen muss. Rund 30 Minuten täglich sind meiner Erfahrung nach vollkommen ausreichend.

Um sich mit der Meditation im Klartraum nicht gleich zu Beginn zu überfordern (d.h. u. a. sofort aufwachen, weil die entstehenden Eindrücke und Gemütsregungen den Träumer vollkommen überwältigen könnten), empfiehlt sich in meinen Augen das »langsame Herantasten« an die »höchsten der Gefühle«.

Bittet z.B. innerhalb des nächsten Klartraums das Höhere Traumbewusstsein um eine besonders harmonische Umgebung.

Allein der Anblick der entstandenen Idylle wird euch entzücken. Dann macht einen »achtsamen Spaziergang« in dieser entspannenden Traumszene. Die »Walking Meditation« mit Konzentration auf eure Füße bzw. Beinmuskulatur unter gleichzeitiger Berücksichtigung des direkten Umfelds könnt ihr vorher im Wachzustand üben.

Vergleicht darauf die Erfahrungen sowohl im Klartraum als auch in der Wachwirklichkeit. Wo waren die Empfindungen intensiver?

Auch nicht zu unterschätzen:
Das Fliegen im Klartraum.

Wie könnt ihr diese wunderbare Beschäftigung für eine bevorstehende Meditation nutzen und vertiefen?

In dieser Hinsicht habe ich sehr gute Erfahrungen mit der »Absichtskonzentration« (s. Quelle) gemacht.
Dazu visiert ihr ein bestimmtes Ziel am Boden bzw. im Flug an, berührt es in Gedanken, lasst diesen Gedanken los und bewegt euch willentlich wie mühelos dorthin. Dieses »fokussierte« Fliegen fördert die Achtsamkeit, die sich langfristig im Alltag oder Klartraum als nützlich erweisen wird.

Zumindest habe ich mit Hilfe dieser Taktik das sichere Fliegen im Klartraum erlernt – und, glaubt mir – ich war absolut untalentiert im Fliegen! Ich erlebte bis dahin zahllose Bruchlandungen und Abstürze in allen möglichen Traumumgebungen :)…

Beim nächsten Türchen erläutere ich euch die Meditationsmöglichkeiten in der Void.

Habt eine luzide Adventszeit!
Eure Alex

gebastelt-1

Quelle: Waggoner, Robert und Caroline McCready (2016): Klarträume – Wege ins Unterbewusstsein: So aktivieren Sie Ihr verborgenes Potenzial im Schlaf, Kap. 5, [Kindle Edition], München: Wilhelm Heyne Verlag, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 07.12.2016].

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