11: MILD (4 von 4)

edler Adventskalender

© lienchen020_2 / Fotolia.com

TÜRCHEN 11

Meine lieben Träumer!

Mit diesem Türchen schließe meine Ausführungen zu MILD ab.

Was in der Literatur leider in Bezug auf diese Klartraum-Technik oft ausgelassen wird, aber im Original vorkommt und vor allem für die Anfänger mit noch schwächerer Erinnerung an die Wachwirklichkeit von enormer Wichtigkeit sein könnte, ist

das Einbauen eines bestimmten Ziels zum Schluss der Revisualisation.

Tatsächlich verfolge ich bei Erfolg fast ohne Nachdenken meine vorgenommene Strategie und muss mich erst darauf konzentrieren, welche Alternativziele ich im Wachzustand festgelegt habe.
Das Einstudieren der MILD-Methode kann mit der bereits genannten Übung von Robert Waggoner verbessert werden.

Ich persönlich empfehle stattdessen die Revisualisation eines vergangenen Traums in einer Nachmittagsmeditation, bis euch die MILD-Abfolge ins Fleisch und Blut übergeht.

Noch ein Tipp zum Schluss:

Sprecht eure Affirmation während der MILD-Technik ruhig mehrere Male hintereinander, am besten zu Anfang jeder Runde, damit wird die Absicht effektiver verankert.

Sobald ihr bei der Revisualisation anfängt, eure Hände (palm check) verzerrt oder deformiert wahrzunehmen, steht der Traumeintritt kurz bevor. Und dann könnte sogar ein VILD / WILD daraus entstehen…

Lasst euch also überraschen.

Ich habe festgestellt, dass die Einstellung

»Wird schon irgendwie klappen«

bei mir in Bezug auf MILD immer Erfolge bringt.

Das bedeutet im Klartext:
Ich praktiziere mehrere MILD-Runden, bis mir die Augen fast schon von allein zufallen oder ich eine besonders bequeme Einschlafposition gefunden habe.

Dann vertraue und verlasse ich mich farauf,

dass es funktioniert, ohne festzulegen WIE.

MILD kann zu einem Klartraum verhelfen und meiner Erfahrung nach als WILD, DILD oder DEILD im Laufe der nächsten REM-Phase realisiert werden.

Wozu sich deshalb den Kopf zerbrechen? Glaubt einfach daran 🙂

Gebt der MILD-Technik eine Chance. Sie funktioniert bei Konzentration ohne Ablenkung praktisch (!) jedes Mal.
Nur muss ich mich immer wieder dazu »aufraffen«, weil sie viel »Visualisierungsaufwand« erfordert und auch ich als »gewöhnlicher Mensch« manchmal einfach nur ausschlafen will.
MILD trägt bei mir den Status:
Luxus-Technik und wird nur »zu besonderen Anlässen« ausgeführt.

Ich hoffe, dass auch ihr nach meinem langen, aufgesplitteten Beitrag auf den Geschmack kommt und MILD in eure Klartraum-Praxis einschließt!

Habt eine luzide Adventszeit!
Eure Alex

gebastelt3

Quelle: LaBerge, Stephen (2014): Träume, was du träumen willst: Die Kunst des luziden Träumens, Kap. 3, [Kindle Edition], München: Münchner Verlagsgruppe GmbH, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 02.12.2016].

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