10: MILD (3 von 4)

edler Adventskalender

© lienchen020_2 / Fotolia.com

TÜRCHEN 10

Meine lieben Träumer!
Gestern habe ich den Beitrag zu MILD aus Umfangsgründen »abgebrochen«.

Heute erinnern wir uns zunächst schnell an meine zuletzt gestellte Frage:

Was gibt mir den entscheidenden Auslöser für die Ausübung von MILD, allen anderen Klartraum-Techniken voran?

Ich frage mich regelmäßig beim (spontanen) Aufwachen in der Nacht:

  • Bleiben mir noch mindestens zwei Stunden Schlaf?
  • Ist der erinnerte Trauminhalt für MILD geeignet?

Mir scheint nämlich, als sei diese Methode besonders von Nutzen,

wenn der Traum wirklich schräge (und damit meine ich keine Banalitäten) Szenen enthält, insbesondere alptraumartigen Charakters.

Wenn ihr z.B. die Begegnung mit einem Monster revisualisiert und darauf in der Vorstellung Klarheit im Traum erlangt, so ist die innere Überzeugung stärker ausgeprägt, als wenn ihr einen fast unauffälligen Zufall rekapituliert. Auch halte ich den Grad des simulierten Erstaunens, bevor ihr einen Realitätstest macht, für ausschlaggebend. Dieses ist bei einem Monster verständlicherweise größer als bei einem drei-flügeligen Schmetterling o. Ä.1

Im Allgemeinen wird MILD fortgeschrittenen Klarträumern empfohlen, die mit Hilfe dieser Methode die Anzahl ihrer Klarträume auf mehrere pro Nacht erhöhen.

Es spricht aber nichts dagegen, diese Technik auch als Anfänger zu üben.

Die einzige Schwierigkeit könnte höchstens die schwächelnde Traumerinnerung ausmachen, wenn sie beim Aufwachen mitten in der Nacht fehlt.

Doch es gibt eine recht gute Taktik, die diesem Problem entgegenwirken kann, die »multiple wake-ups technique«, wie sie Charley Morley in seinem ersten Werk vorstellt.

Dazu stellt ihr nach dem geschätzten Einschlafen rund alle 90 Minuten den Wecker. Da ihr idealerweise jedes Mal nach einer abgeschlossenen Schlafphase erwacht, sollte die Traumerinnerung relativ frisch sein, um sie z.B. für MILD zu verwenden.

Abgesehen davon habe ich festgestellt, dass diese Methode auch bei Trockenphasen hilfreich ist und der Traumerinnerung relativ schnell wieder auf die Sprünge hilft.

Ich nutze die multiple wake-ups technique häufig mit der Abwandlung, dass ich mich gelegentlich maximal zwei Mal in der Nacht nach rund 4,5 und 6 Stunden wecken lasse, um für einen Klartraum zu üben.

An dieser Stelle vertröste ich euch mit dem morgigen Türchen, die eine Fortsetzung zu MILD beinhalten wird 🙂

Habt eine klare Adventszeit!
Eure Alex

1.Funktioniert bei Begegnungen mit Verstorbenen oder Prominenten genauso gut, da ist zum Teil persönliches Experimentieren produktiv.

dekotanne

Quellen: Morley, Charlie (2013): Dreams of Awakening, Kap. 7, [Kindle Edition], London: Hay House UK Ltd, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 02.12.2016]

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s