2: Reifungsprozesse (2 von 3)

edler Adventskalender

© lienchen020_2 / Fotolia.com

TÜRCHEN 2

Meine lieben Träumer!
Gestern haben wir den Versuch einer ungefähren Klassifizierung eines Klarträumers in den »Anfänger- bis Fortgeschrittenenschuhen« unternommen. Hier könnt ihr den Beitrag nachlesen, wenn ihr erst heute in den Klartraum-Adventskalender eingestiegen seid.

So könnte der Klartraum-Entwicklungspfad weiter vollzogen werden:

4. Der / die Fortgeschrittene

  • »Ich stehe den wundersamen Begebenheiten im Klartraum offen gegenüber.«
  • »Ich führe komplexe Experimente, auch philosophischer Natur, durch.«
  • »Ich verfolge das Ziel, mich durch die Klartraumpraxis selbst zu erkennen.«
  • »Ich bin über alle üblichen Maße kreativ.«1
  • »Ich wende mich an das höhere Traumbewusstsein. Dabei hege ich meistens keine Erwartungen in Bezug auf das Ergebnis.«
  • »Ich stelle Zukunftsfragen an den Klartraum.«
  • »Ich habe den Wunsch, die Kraft hinter dem Traum zu verstehen.«
  • »Ich werde Zeuge von Visionen / Lichtern / geometrischen Figuren.«
  • »Ich mache Erfahrungen mit der Void / Vortex.«
  • »Ich weiß mit Formulierungen meiner Wünsche umzugehen und ändere das Wording entsprechend, wenn sich ein Ziel nicht sofort erreichen lässt.«

5. Profi

  • »Ich bin in der Lage, jegliche Erwartungshaltungen im Klartraum fallen zu lassen und vollkommen selbstlos zu agieren.«
  • »Ich erforsche das Bewusstsein an sich. Ich will wissen, was sich hinter meinen Projektionen befindet. Ich will die wahre Natur des Bewusstseins entdecken.«
  • »Ich integriere meinen Schatten.«
  • »Ich suche gezielt nach (emotionalen) Herausforderungen, um daraus zu lernen und innerlich zu wachsen.«
  • »Ich erfinde eigene Experimente zur Erkundung meines Selbst oder des Bewusstseins und gehe ihnen in der Traumwelt nach.«
  • »Ich bin in der Lage eine außerkörperliche Erfahrung zum Klartraum zu wandeln (und umgekehrt).«
  • »Ich mache Erfahrungen spiritueller Natur.«2

Zu meiner eigenen Entwicklung:
Die ersten zwei genannten Stufen habe ich überwiegend in meinen spontanen Klarträumen durch persönliche Neugier, durch das Lernen aus Fehlern und durch Wiederholung bewältigt. Das Erreichen der nächsten beiden Stufen habe ich mir durch Studium der entsprechenden Literatur und mit Hilfe von Klartraum-Kursen ermöglicht.

Ich ermuntere euch, einen ähnlichen Weg zu gehen, wenn ihr mich noch nicht überholt habt (!) 😉

Morgen geht’s zum Abschluss des Beitrags!

Habt eine luzide Adventszeit!
Eure Alex

christkindlmarkt

1.Vgl. die Werke von Clare Johnson zur Kreativität im Klartraum.

2.Z.B. »blue light« aus dem Traum Yoga bei Robert Waggoner; vgl. a. »black light« / spiritual winds / lucid surrender im Falle von Mary Ziemer bzw. das Phänomen »hyperspace lucidity«, geprägt von Fariba Bogzaran.

Quelle: Waggoner, Robert (2014): Learning the Depths of Lucid Dreaming, in:
Bulkeley, Kelly und Ryan Hurd (Hrsg.), Lucid Dreaming: New Perspectives on Consciousness in Sleep, [Kindle Edition], Santa Barbara, California: Praeger, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 29.11.2016].

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