Traum-“Omen“

Girl in her bed and moon planet

© adam121 / Fotolia.com

In diesem letzten Post der Artikelserie über das Studium der Traumwirklichkeit möchte ich euch nahelegen, die Arbeit an einem personalisierten »Traumwörterbuch« zu beginnen. Ihr könnt diesem andauernden »Hobby« allein nachgehen bzw. diese Tätigkeit durch einen Austausch mit anderen Träumern gestalten und bereichern.

Die Vorteile sind mannigfaltig und ich benenne euch im Folgenden nur einige für mich charakteristischen Traummerkmale, die ich im Laufe der Zeit zu interpretieren gelernt habe. Ich hoffe, dass diese Beispiele euch anspornen werden, eure Träume genauer ins Visier zu nehmen und ihr Gemeinsamkeiten bzw. Gegensätze feststellt und weiter für euch selbst ausbaut.

Wenn ihr euch eine Zeit lang mit eurer Traumwelt beschäftigt habt, könnten euch gewisse Muster auffallen, nach denen ihr oftmals intuitiv beurteilen könnt, …

  • ob ein bestimmter Traum eine kreative Verarbeitung des Alltags darstellt und daher eher als irrelevant einzustufen ist,
  • ob ein Traum (bloß) eure Ängste und schlimmste Befürchtungen reflektiert = Manchmal malen wir uns die unangenehmsten Ergebnisse in Bezug auf unsere Bestrebungen im Wachzustand aus: Dann läuft Sämtliches schief, Prüfungen werden nicht bestanden, Anerkennung für die hart erbrachte Arbeit bleibt aus etc. Ich habe mit der Zeit festgestellt, dass sich diese Szenarien im Wachleben zum Gegenteil kehren und lediglich meine innere Nervosität in übersteigerter Form wiedergeben,
  • ob ein Traum euch unmittelbar einen positiven Tag verheißt  = In diesen Fällen bin ich häufig todtraurig, weine im Traum oder sehe Tränen in den Augen anderer bzw. betrachte / esse Süßigkeiten aller Art. Ihr findet schnell heraus, welche Tätigkeiten oder Ereignisse im Traum die eigentlichen »Glücksbringer« des kommenden Tages darstellen,
  • ob ein Traum euch wichtige Botschaften vermittelt = Gilt besonders für vorher durchgeführte Trauminkubationen und generelle Mitteilungen in Form von Briefen oder Anrufen. Auch bin ich mir inzwischen im Klaren, dass beispielsweise ein fliegender Adler auf wichtige Dinge in meinem Wachleben hinweisen möchte oder Hören von Trommelschlägen atemberaubende Vorkommnisse ankündigen,
  • ob ein Traum euch Einsichten in die bevorstehende Zukunft liefert =  Seht ihr auch manchmal euren Namen in Druck- bzw. Schreibschrift im Traum? Achtet Mal darauf, welche Gefühle sich dabei einstellen. Oft bekomme ich zusätzlich Hinweise darauf, welchen Ausgang eine bestimmte Prüfung / Projekt etc. nehmen wird. Hier sind zusätzlich Noten / Punktzahl usw. sichtbar.

Auch zahlt sich der Blick durch die Landschaften, in den Himmel bzw. in das Meer im Traum aus.

Wie sind sie beschaffen? Zeichnet sie eine Ruhe und Klarheit aus? Der Zustand dieser und ähnlicher Elemente geben oft Hinweise auf die seelische Befindlichkeit des Träumers bzw. verraten z. B., inwiefern die gehegten Pläne aus dem wirklichen Leben beständig sind oder nur Luftschlösser symbolisieren.

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch ein eigenes »Traumsymbol-Wörterbuch« benötigt, das speziell auf ihn ausgelegt wurde.

Kein Träumer ist wie der andere und die Deutung eines bestimmten Traumes lässt sich nicht auf alle ähnlichen Fälle identisch übertragen.
Es erfordert eine langjährige Beobachtung, das Traumgeschehen und deren (eventuelle) Auswirkungen auf das Wachleben (möglichst) erfolgreich analysieren zu können.
Doch ich versichere euch, dass sich diese Mühe langfristig gesehen lohnt.

Ihr zerbrecht euch nach dem Aufwachen weniger den Kopf und steht euren Träumen und den unsichtbaren Vorgängen im Unterbewusstsein selbstsicherer gegenüber, was sich in eurem Auftreten in der physischen Realität widerspiegelt.

Angenehme Träume!

Eure Alex

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Über die Autorin
Mein Name ist Alexandra Enns und ich blogge hier mit Enthusiasmus zu meinem Lieblingsthema – das (Klar-) Träumen.
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