Vom Traumbewusstsein klar-gerüttelt

Mindfulness

© tooratanaubol / Fotolia.com

Im zweiten Teil der gestarteten Serie zur genaueren Auseinandersetzung mit der Traumwelt knüpfe ich hier direkt an den vorherigen Beitrag an, der sich u.a. mit »Luziditätsauslösern« bzw. »Traumzeichen«, wie sie oft in der Literatur bezeichnet werden, beschäftigte.

Ich kenne bis heute keine effektivere Methode, die ein erhöhtes Vorkommen der »spontanen« Luzidität

begünstigt.

Analysiert eure Traumwelt hinsichtlich …

  • der Beschäftigungen, die ihr ausführt (Ganz charakteristisch bei mir: der Blick aus dem Fenster. Ich sah schon die unglaublichsten Dinge im Traumhimmel geschehen – von pinkfarbenen Sternzeichen bis abstürzende Flugapparate / schwebende Fahrzeuge vor meiner Nase, die Luzidität hervorriefen),
  • der Gegenstände (bei mir sind es z.B. Texte jeder Art inkl. »unmöglicher« Datenangaben bzw. Uhrenanzeigen; Fernseher, die denkwürdige Sendungen ausstrahlen – auch im Standby-Modus)
  • der Vorkommnisse (beispielsweise Naturkatastrophen wie stürmische Winde oder Tornados in meinem Fall),
  •  Übereinstimmungen aus dem Wachzustand (ich werde z.B. oft luzide, wenn negative Ereignisse aus meiner realen Vergangenheit im Traum ins Alptraumhafte gewandelt werden – die Erinnerung an Erlebnisse aus der Wachwirklichkeit und die Fassungslosigkeit darüber löst augenblicklich Luzidität und Erleichterung aus)

… sobald ihr Luzidität erlangt.

In diesem Zusammenhang halte ich die kritische Betrachtung der Umgebung im Wachzustand, am besten mit Realitätstests kombiniert, für besonders wirksam.

So wandere ich ab und zu in der Traumwelt umher, auf der Suche nach einem Traumzeichen, bevor ich meine Vorahnung mit einem Realitätstest bestätige. Gelegentlich muss ich auch herzlich im Traum lachen, wenn das Traumbewusstsein meine Anstrengung »belohnt« und mir plötzlich z. B. eine gähnende Traumfigur zur Bekräftigung meiner Vermutungen schickt…

Auch sind die Unterhaltungen mit Traumfiguren nicht zu unterschätzen. Heute erst hatte ich einen Traum, der eigentlich nichts Außergewöhnliches an sich hatte: Ich schlendere mit meiner Mutter eine mediterrane Promenade entlang, die der Wachwelt entsprungen ist. Ich spreche über Klarträume und die Theorie des palm checks. Da sagt meine Mutter auf einmal, sie habe sechs Finger! Ich stutze und führe den Realitätstest an meiner Hand durch. Tatsächlich zähle auch ich sechs Finger, werde klar und freue mich darauf über diese lehrreiche Unterhaltung und meine unerwarteten Möglichkeiten …

Daher lautet meine Empfehlung:

Stets die Augen und Ohren offen halten, möglichst den Autopiloten im Alltag abschalten!

Was sind eure persönlichen »Luzidität-Bringer«? Es lohnt sich, wenn möglich, diese in die Realitätstests im Wachzustand einzubauen.

Anhand meiner oben genannten Beispiele gestaltet sich ein Blick aus dem Fenster im Wachleben unauffällig, macht jedoch in der Traumwelt stets einen enormen Unterschied aus.

Wie bereits erwähnt, »trainiert« ihr mit diesem simplen Verfahren nebenher die plötzlich auftretende innere Überzeugung im Traum, dass ihr euch nicht in der physischen Realität befindet…1

Klare Träume!

Eure Alex

1.Ein Realitätstest ist allerdings stets angebracht, auch in den absolut sichersten Fällen!

P.S.
Mich würde deine Meinung zum Thema Traumzeichen interessieren. Für wie effektiv hältst du sie in Bezug auf deine Klartraumfähigkeit?

Über die Autorin
Mein Name ist Alexandra Enns und ich blogge hier mit Enthusiasmus zu meinem Lieblingsthema – das (Klar-) Träumen.
Wenn du diesen Blog zum ersten Mal besuchst, bin ich vor allem eins – dankbar. Wenn du noch nicht zu den Stammlesern gehörst, abonniere die »Traumlektüre« bei Gefallen per RSS oder Email, um in Zukunft keine neuen Artikel mehr zu versäumen. Um einen weiterführenden Eindruck von mir als Autorin zu gewinnen, lies bitte die zugehörige About-Seite und meinen »Motivations-Post«. Ansonsten hinterlasse bei Bedarf ein Kommentar bzw. schreibe mir zwecks Feedback über das Kontaktformular oder Social Media – du findest mich auf Twitter, Facebook und Instagram.

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