Erinnerungsvermögen im Klartraum

Los geht’s mit der dreiteiligen Serie zum Kennenlernen der Traumwelt und stetiger Verbesserung der Klartraumfähigkeit!

In diesem Einstiegsbeitrag möchte ich euch dazu anspornen, ein Logbuch zum Erinnerungsvermögen in euren (Klar-)Träumen anzulegen und über einen längeren Zeitraum hinweg die eigenen geistigen Fähigkeiten zu beobachten.

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass sich dadurch nicht nur die Traumerinnerung steigert, auch begünstigt diese Verfahrensweise das häufigere Auftreten der Luzidität, weil ihr euch intensiver mit der für jeden (Klar-)Träumer individuell geprägten Traumwelt auseinandersetzt.

Dabei analysiert ihr eure Gedankengänge im Traum nach folgendenGesichtspunkten:

  • Was animiert euch dazu, luzide zu werden?
    Ich werde einen separaten Post nächste Woche veröffentlichen, welches auf dieser Thematik basiert. Vorab möchte ich euch dazu aufmuntern, genauer unter die Lupe zu nehmen, was eure Luziditätsauslöser ausmacht.
  • Gibt es Fälle, in denen ihr spontan Klarheit erlangt? Was zeichnet diese aus?
    Am faszinierendsten finde ich diejenigen Träume, in denen ich »einfach weiß, dass ich träume«, d.h. scheinbar nach Gefühl klar werde.
  • Bleibt ihr immer nur einem Realitätstest treu?
    Ich weiche gelegentlich bewusst von der Routine ab und führe stattdessen alternative Realitätstests durch. Spannend finde ich z. B., den Zeigefinger wie Spaghetti lang zu ziehen oder durch die geschlossene Nase zu atmen.
  • Wie geht ihr mit wiederkehrenden Traumelementen um?
    Ich denke, dass sich mit der Anzahl der Klarträume auch die reflexiven Fähigkeiten des Gehirns erhöhen. So werde ich oft luzide, wenn ich einer bekannten Traumfigur begegne. Auch gab es Fälle, in denen ich einordnen konnte, wann ich einen bestimmten Traum auf eine ähnliche Weise geträumt habe, was augenblicklich Luzidität auslöste.
  • Wie denkt ihr in gewöhnlichen Träumen?
    Ich habe festgestellt, dass ich auch ohne Luzidität manchmal Fragen an den Traum richte und darauf kreative Antworten erhalte. Ein Beispiel: Ich beschäftigte mich mit einer kniffligen Aufgabe aus dem Wachzustand, während ich ein Souvenir in der Hand hielt. Als ich darauf meine Aufmerksamkeit auf das Etikett lenkte, war die Aufschrift bis auf ein einziges Wort verschwommen, das mir mit einem Schlag die Augen öffnete und die Lösung lieferte.

Durch Beschäftigung mit der Funktionsweise des Logikzentrums schärft ihr nicht nur euren Verstand sowohl im Wach- als auch Traumzustand. Ihr kreiert zusätzlich eine unschätzbare Brücke zum Unterbewusstsein, welches euch auf lange Sicht leichter im Traum kontaktieren und zur Luzidität verhelfen kann.

Klare Träume!
Eure Alex

P.S.
Was kannst du jetzt noch tun? 
Ich würde mich freuen, wenn Du Deine Meinung hier im Blog teilst, indem Du ein Kommentar hinterlässt 🙂

Über die Autorin 
Mein Name ist Alexandra Enns und ich blogge hier mit Enthusiasmus zu meinem Lieblingsthema – das (Klar-) Träumen.
Wenn du diesen Blog zum ersten Mal besuchst, bin ich vor allem eins – dankbar. Wenn du noch nicht zu den Stammlesern gehörst, abonniere die »Traumlektüre« bei Gefallen per RSS oder Email, um in Zukunft keine neuen Artikel mehr zu versäumen. Um einen weiterführenden Eindruck von mir als Autorin zu gewinnen, lies bitte die zugehörige About-Seite und meinen »Motivations-Post«. Ansonsten hinterlasse bei Bedarf ein Kommentar bzw. schreibe mir zwecks Feedback über das Kontaktformular oder Social Media – du findest mich auf Twitter, Facebook und Instagram.

Kopf, Antworten, Wissen II

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