Alles andere als Traum

Meine Lieben (Leser),
ohne sentimental zu werden,

wenn ich daran denke, dass ihr euch gerade etwas Zeit genommen habt und mitliest, fühle ich mich jedes Mal überglücklich und dankbar.

Dann macht es für mich einen ganz anderen Sinn um frühe 5:30 einen Post zu tippen und über das Thema, das mich am meisten interessiert, zu sinnieren – das Klarträumen.

Danke an euch.

Ich fühle mich immer noch etwas „beRAUSCHt“, ohne dass es hoffentlich missverständlich klingt. Damit spiele ich natürlich darauf an, dass Simon etwas damit zu tun hat – genauer gesagt sein Vortrag gestern in Stuttgart, wo auch ich anwesend war.

Ich werde euch nicht zu viel verraten, weil – wie bei jedem Trailer – ihr selbst Zeuge der ganzen Vorführung werden müsst. Aber es lohnt sich.

Am meisten gefällt mir Simons Einstellung:

„Ich will, dass mich das Klarträumen auch im Wachleben bereichert.“

Es wäre auch viel zu schade, einen anderen Weg zu wählen. In jedem Klartraum steckt so viel Potenzial! Das wäre einen getrennten Blog-Beitrag wert…

Und merkt euch auch noch diese essentielle, dazu gehörende Tipps:

Arbeit im Klartraum = Arbeit im Wachleben,

um echten Nutzen aus euren Klarträumen zu ziehen.

Bleibt außerdem mutig.

Dem kann ich nur zustimmen. Wenn eine Technik nicht funktionieren mag oder man einfach frustriert ist, weil gerade ein luzider Durchhänger oder eine Stressphase ansteht, die einem buchstäblich die Traumerinnerung raubt, sollte man sich nicht „entmutigen“ lassen.

Vielleicht bekommt ihr nach Simons verlockender Rede auch Hunger im nächsten Klartraum und nehmt eine himmlisch schmeckende Speise zu euch. Ich muss mich nur noch entscheiden, was es denn sein soll.

Ein Tiramisu vielleicht? Ich höre oft, die von mir stets mit Liebe zubereitete Variante schmeckt unvergleichlich gut. Das wäre doch Mal eine luzide Herausforderung wert …

Ob mich der Klartraum übertreffen kann? …

Der gesamte Abend hatte mir so viele verrückte Begebenheiten und daraus folgende Realitätstests wie noch nie eingebracht. Die Magie bestand vor allem darin, dass es mein erster Vortrag nach 4 Jahren war und ich das Gefühl wieder aufleben durfte. Mir kam es vor, als ob ich die letzten Jahre geschlafwandelt oder wie Dornröschen im Tiefschlaf gelegen war. Aber vermutlich geht es jedem von uns so, wenn wir uns entscheiden, eine Weile auf etwas zu verzichten, zum Wohle der uns nahestehenden Personen. Es war wie ein Springen ins eiskalte Wasser, das mich wie aus einer Starre herausriss.

Und plötzlich war alles anders. Ich überdachte immer wieder meine Wahrnehmung.

Unterschätzt nicht die Einwirkung auf das Logikzentrum, wenn ihr so viel auf einmal über Klarträume hört…

Wo war ich jetzt? Ach ja – Simon hat’s also drauf. Geht das nächste Mal hin.

Vielleicht ekundet ihr im nächsten Klartraum „auch Mal nur“ die Umgebung.

Man muss nicht jedes Mal Bäume ausreißen, wenn man luzide wird. Diese Beschäftigung gehört auch zu meinen Lieblingstätigkeiten im Klartraum. Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten längeren Klartraum, wie schockiert ich über den Fantasie-Reichtum meines Gehirns war.

„Das kann nicht sein, dass es nur Projektionen sind!“,

schrie ich begeistert auf einer leeren Straße gegen den Traumhimmel hinauf. Es regnete heftig, ein unglaublich warmer Sommerregen. Ich tastete mich durch die Umgebung, fing die Regentropfen mit meinen Handflächen ab und schmeckte sie, während sie unentwegt realitätsnah auf meine Haut klatschten.

Bis, ganz unerwartet, eine sehr nette Traumfigur in Form eines wunderbar aussehenden Mannes auftauchte und einen Regenschirm direkt über meinen Kopf hielt… Das nenne ich Mal eine galante Begegnung…

Geht also unbedingt hin, wenn ein Profi wie Simon über Klarträume spricht. Und verlasst den Raum beschwingt und mit einem Lächeln auf den Lippen, weil ihr nun sein Innenleben fotografisch kennt. 

Jedenfalls schwebte ich nach dem Vortrag  wie eine Elfe in die traumhaft wirkende Stuttgart-Realität hinaus und schüttelte die letzten Spuren meines Dornröschen-Schlafes ab. Mit geschärften Sinnen, lebendig und klarer als je zuvor.

Eure Alex, mit kräftigem Morgenkaffee in der Hand 🙂

Vortrag

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