Luzidität »büffeln«

Im Leben packt man mehr als die anderen durch etwas Talent und eine Menge Fleiß. Ich denke, diese Weisheit lässt sich auch aufs Klarträumen übertragen. Mit der Ausnahme, dass jeder Luzidität erreichen kann. Der eine oder andere braucht vielleicht mehr Motivation bzw. mehr Beharrlichkeit, aber wir träumen alle. Dementsprechend können wir alle von unseren Träumen profitieren, indem wir ihre wahre Beschaffenheit »entlarven«.
Aber um den zweiten Punkt kommt ihr nicht herum, wenn ihr »mehr als die meisten« aus euren Klarträumen zaubern wollt.

Das nötige Werkzeug dazu klingt vielleicht auf den ersten Blick ziemlich »banal«. Unterschätzt jedoch das Potenzial meines Ratschlags nicht. Mit Hilfe dieser Taktik, die überall im Leben Anwendung findet, sobald »Pauken« angesagt ist, könnt auch ihr innerhalb kürzester Zeit »Quantensprünge« im Klartraum bewerkstelligen.

Dazu braucht ihr nichts anderes als schlichte Karteikarten.

Bevor ihr eine Sprache usw. sicher beherrscht1, müsst ihr auf Knopfdruck über ein solides Grundlagenwissen bzw. »Vokabular« verfügen, das euch nicht im Stich lässt, solltet ihr euch in einer scheinbar »ausweglosen« Situation im Klartraum zurechtfinden müssen. Besonders in meinen ersten Klarträumen vergaß ich nicht nur, was ich mir im Wachzustand zum Ziel gesetzt hatte, sondern auch, wie ein bestimmter »Klartraum-Trick« noch Mal funktionierte. Ich habe dieser misslichen Lage zukünftig mittels eines gewöhnlichen Karteikartensystems entgegengewirkt. Das erworbene Wissen fasste ich auf elektronischen Karteikarten zusammen. Ihr könnt natürlich auch die »physische« Variante mit den überall erhältlichen Stapeln benützen.2

Ihr könnt beispielsweise zu diesen Bereichen Fragen-und-Antworten-Kataloge erstellen:

  • Wording für eure Affirmationen und Befehle an den Traum,
  • Momentane Technik-Besonderheiten (Funktionsweise in der richtigen Reihenfolge),
  • Traum-Magie (Kniffe der Klartraumgestaltung – besonders die Alternativen zusammenstellen, da nicht immer alles nach Plan läuft bzw. klappt),
  • aufbereitete Tipps von den Klartraum-Profis,
  • absolutes SOS-Wissen wie Vermeidung von false awakenings, Stabilisierung des Klartraums und der eigenen Gefühle,
  • Tips für Notlagen (wie Alptraumfiguren effektiv begegnen / Schatten transformieren),
  • Gesammelte Übersichten von Fragenpools an Traumfiguren / Höheres Traumbewusstsein / Höheres Selbst / Traumführer,
  • eure aktuellen Ziele (!!!)

Wie setzt ihr gelerntes Wissen am geschicktesten um? Natürlich durch:

Learning by doing.

Wie wunderbar sich diese Weisheit auch im Klartraum umsetzen lässt! Ich sehe euch schon auf dem Weg zum unschlagbaren Klartraum-Profi, welcher seiner Traumlandschaft selbstbewusst begegnet…

Erst wenn ihr themenrelevantes Wissen wie aus dem Effeff beherrscht, könnt ihr dem Traum eine Nasenlänge voraus sein. Bevor euch der Traum überwältigt, nutzt daher das Motto:

Ohne Fleiß, kein Preis! Und: Wiederholung ist die Mutter der Weisheit 😉

Oder wie heißt es so schön (und hier passend):

Möge die Macht mit euch sein!3

Eure Alex

1.Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede: Ich habe Kenntnisse in 6 und spreche 3 davon fließend 😉

2.Ich liebe es,  »Anki« zu verwenden, weil es sehr intuitiv zu bedienen und auf allen Plattformen verfügbar ist.

3.Abschiedsgruß der Jedi-Ritter (natürlich)! 😉

Karteikarten

 

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