Update: Finale – »Lucid Ignition«

Press Button Special Event on Black Keyboard.

Wie passend – während ich meinen Text lektoriere, singt Gabrielle ihre Ballade

Dreams can come true …

Aber zum eigentlichen Thema: Wie im Flug sind meine 5 Wochen in Ryan Hurds Kurs »Lucid Ignition« vergangen.

Folglich gibt es jetzt ein Review von mir:

Ich kann diesen Kurs uneingeschränkt empfehlen, besonders aber denjenigen (wie ich)1, die bereits so viel übers Klarträumen wissen, dass sie glauben, es gäbe kaum mehr Neues für sie. Dieser Kurs wurde auf höchstem Niveau gestaltet und geht nach den ersten Wochen über das Allgemeinwissen hinaus. Es folgt die »seelenvolle« Seite des Kurses, welche sowohl die schamanische als auch die meditative Ausrichtung der Luzidität betrifft. Allerdings überlegt sich Ryan, ob er die soulful side in Zukunft auch separat anbietet – weil die meisten einfach nur das Klarträumen erlernen wollen, ohne hinter den Vorhang zu schauen.

Könntet ihr es? Träumen und nicht wissen wollen, was sich hinter all diesen Projektionen befindet? Was das Bewusstsein eigentlich ist? Was passiert, wenn sich euer imaginärer Traumkörper auflöst? Ihr eins werdet mit dem kollektiven Bewusstsein …

Jetzt bin ich wieder vom Thema abgekommen… ging ja auch um die wichtigste aller Fragen … den Hintergrund unserer Existenz. 

Zu betonen wäre der gute Kontakt zum Kursleiter, der auf die Fragen und Bedürfnisse eines jeden Einzelnen eingegangen ist. Zu persönliche oder aus dem Umfang des Kursmaterials fallende Fragen wurden kompetent per Email beantwortet.

Ich werde unsere Diskussionsrunden vermissen, die stets in einer lockerer und gleichzeitig lehrreicher Atmosphäre abliefen. Ich habe den universitären Ton der wöchentlichen Vorlesungen zu schätzen gewusst.
Man bekam definitiv den Eindruck, dass man in jeder Hinsicht mit einem Profi seines Fachs kommunizierte.

Um in den vollen Genuss des Kurses zu kommen, wären fließende Englischkenntnisse für die Teilnahme an den Teleseminaren ideal. Ich empfand es jedes Mal als eine unendliche Bereicherung, mich mit den anderen über die eigenen Träume, Stand der Entwicklung oder lustige luzide Erlebnisse auszutauschen.

Der Kursleiter stellte wöchentlich neues Arbeitsmaterial (Auszüge sowohl aus seinen wie auch anderen Werken inkl. Internetlinks) zur Verfügung. Im gemeinsamen Forum bestand die Möglichkeit zum Austausch mit der Gruppe.

Innovativ fand ich die Verbindung zu außerkörperlichen Erfahrungen, die oft im Rahmen der Luzidität ausgelassen werden, obwohl beide Phänomene einen fließenden Übergang zueinander aufweisen. Die Schlafparalyse wurde dabei als Sprungbrett zu beiden Bewusstseinsformen behandelt.

Als nachteilig erlebte ich die zeitnahen Übertragungen der Vorlesungen, weil diese aus europäischer Sicht mitten in der Nacht stattfanden. Es war jedoch zu verschmerzen – die Stream-Versionen wurden am nächsten Tag ins Netz gestellt.

Ihr dürft euch auf »geheimes Wissen« aus dem Kurs freuen – durch Ryans freundliche Genehmigung werde ich in Zukunft gelegentlich aus dem »Kurs-Nähkästchen« plaudern.

Wenn ihr einen internationalen Austausch in englischer Sprache nicht scheut, meldet euch für Lucid Ignition an. Ryan gab mir vorab bekannt, dass der nächste Kurs voraussichtlich in August starten wird. Er versorgte mich mit diesem Link, wo ihr euch bei Interesse unter Anmeldung auf dem Laufenden halten könnt: https://dreamstudies.com/lucid-ignition/

Meine wichtigste Lektion bestand darin, zu begreifen, worum es bei Luzidität eigentlich geht:

»Track what you do, track how the dream responds, isolate and see, and then mix it up.«2

Die Aufgabe eines jeden Klarträumers liegt nicht darin, in den unzähligen Klartraum-Techniken zu versinken, auch nicht in den Büchern über die Luzidität. Denn sie geben ja stets die persönlichen Erfahrungen und Ansichten eines bestimmten Klarträumers wieder. Auch wenn sie als eine großartige Inspirationsquelle dienen und den eigenen Fortschritt beschleunigen können. Vielmehr sollte sich jeder Klarträumer darum bemühen, seine eigene Traumlandschaft (d. h. Innenwelt) zu erforschen. Und daraus wachsen, Stück für Stück, ein Leben lang.

Das ist die Essenz des Klarträumens.

Und sie ist jedem von uns offen. Ihr müsst in keiner Weise prädestiniert sein, um eine der schönsten Sachen der Welt zu genießen – das Klarträumen. Fangt noch heute damit an.

Lernt euch richtig kennen.

Eure Alex

 

Bild: © tashatuvango / Fotolia.com

1.Mein Mann ist mit meinen unermüdlichen Gesprächen über Klarträume überfordert und zieht mich schon auf, dass ich inzwischen zu viel weiß, keine Kurse mehr brauche und auch selbst schon Luzidität unterrichten könnte ;)… 

2.Ryan Hurd, aus dem Interview mit Daniel Love im Rahmen von Lucid Ignition

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