Zusammenfassung: ein umfassender Traumtagebuch-Eintrag

 

Reading under the blanket

Als Abschluss meiner Traumtagebuch-Serie ein Beispiel von mir, wie ein »ausführlicherer« Eintrag aussehen könnte. Es handelt sich dabei um einen leicht adaptierten Export aus der app »Lucidity«.

Erläuterungen:

  • <> = mein Symbol für einen Klarheitstraum (dadurch leichter in der Traumübersicht auffindbar)
  • # = tag (Etikette), z.B. für Luziditätsstufe, Traumkategorien (TK) oder Traumzeichen
  • IA (inner awareness), F (form), C (context), A (action) = englische Abkürzungen für Traumzeichen nach LaBerge
  • RC = Realitätstest (reality check)
  • Ergänzungen zur Gestaltung: Wählt einen möglichst treffenden und einprägsamen Titel für euren Traum.
  • Verfasst eure Einträge am besten erlebnisnah – in der Gegenwartsform.
  • Sind eure Erlebnisse etc. aus dem Wachzustand in den Traum übergegangen? Ich kennzeichne solche Träume mit dem tag „Realitätsbezug“ und halte ggf. Notizen dazu fest.
  • Zusätzlich zur Angabe der angewandten Technik gebe ich ggf. nachträglich Details zur Folgenummer des aktuellen luziden Traums und vermerke, wann der letzte Klartraum stattfand.
  • Allgemeine Empfehlungen: Traumthemen benennen, wie Orte, Charaktere, Empfindungen, Klänge und charakteristische Gegenstände; skizzieren, wie man luzide wurde

— <> Erster Flugversuch —
( #Realitätsbezug, #Favorit, #fully lucid,#Vivid, #TK Fliegerei, #Family, #OBE-Symptome, #TK Ding der Unmöglichkeit)
Technik: SSILD

Stehe plötzlich im eigenen Schlafzimmer und frage mich, ob das jetzt ein Traum ist oder doch Realität. Schaue mehrmals auf meine Hände, die es bestätigen (IA, F = RC)
Mein Kind rennt mir hinterher. Ich
streichle dessen Kopf und trinke ein Glas mit kühlem Wasser auf dem Tisch in der Essecke aus. Die Erfahrung fühlt sich so real an, dass ich verwundert noch einen RC mache. Palm Check funktioniert. Ich gehe darauf auf den Balkon und erinnere mich an mein Ziel vom Fliegen, traue mich aber nicht vom Balkon zu springen. Was ist, wenn das doch kein Traum ist? Sehe wie mein Mann unten ins Treppenhaus geht und gehe ihm schnell entgegen. Was ist, wenn er mich gerade sucht?
Unten treffe ich mehrere Jugendliche und ein Missverständnis entsteht. Ich frage, warum seid ihr hier? Das Mädchen schaut mich unfreundlich an und einer der anderen sagt, wir wollen einziehen! Aber nicht zu uns, wie ich herausfinde.
Begebe mich nach draußen. Laufe einer gepflasterten Straße entlang. Rufe laut eine Marvel-Komik-Figur herbei, die dann tatsächlich aus der Ecke kommt und an mir vorbei spaziert. Aber auch wenn sie sich kurz nach mir umschaut, gehe ich ihr nicht nach. Ich fühle mich bestätigt und starte einen vorgenommenen Flugversuch. Aber die Verkündung “Ich bin Superman!“ bringt mich nur ein Paar cm vom Boden (A), immerhin fliege ich schon flach. Beim zweiten Versuch fliege ich etwas höher, ca. 1 m und schließlich einem wunderschönen Strand entgegen. Freue mich über die tollen Farben, die sich vor mir erstrecken. In der Nähe eines Abhangs sehe ich unten einen alten Mann mit einem Kind samt Hund spazieren. Ich nehme mir vor, sie zu fragen, warum sie hier sind. Aber die Traumzeit ist ausgeschöpft und ich wache auf.

Ich wünsche euch interessante Einsichten in eure (Klar-) Träume!

 

Bild: © Photographee.eu / Fotolia.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s