Die Farbe des Friedens (Ergebnisse zum 20. Experiment)

Meine lieben Träumer!

Mit diesem kurzen Traumbericht möchte ich die 20-teilige Klartraum-Versuchsreihe schließen.

Bei Interesse findet ihr alle Experiment-Vorschläge und zugehörige Traumberichte im Sitemap unter ‚Experimente‘ und ‚Ergebnisse zu den Experimenten‘.

Vor zwei Monaten lautete meine Anregung an euch, den inneren Frieden im Klartraum zu spüren.
Als ich selbst diese Bitte an das Höhere Traumbewusstsein richtete, …

… begann sich der Horizont langsam mit einer goldenen Farbe zu füllen. Gleichzeitig stellte sich in mir eine völlige Stille und Gedankenleere ein, die einem tiefen Meditationszustand nahekommt…

Daraus schließe ich, dass das Erleben von Konzepten im Klartraum gleichzeitig sowohl in der Innen- als auch Außenwelt wahrgenommen werden kann.

Und zu welchen Erkenntnissen seid ihr gelangt?

Ich wünsche euch bereichernde Klartraum-Einblicke sowie eine luzide Woche!

Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

 

inner peace

 

‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Eintrag 2)

Wach ist manchmal zu vage

Ungenauigkeiten

Meine lieben Träumer!

Wenn ihr bereits Klarträumer seid, werdet ihr mir vermutlich zustimmen, dass der Traum immer wieder eine Überraschung für den Suchenden parat hat.

Ich halte diese Art von Klarträumen für die besten, weil man danach oft seine Ansichten oder sein bisheriges Verhalten überdenken muss und dadurch nicht in seiner Selbst-Entfaltung gebremst wird. Außerdem findet man heraus, dass es eine gewisse „graue Zone“ zwischen den eigenen Erwartungen und dem tatsächlichen Ergebnis gibt; der Traum muss nicht immer den Vorstellungen bzw. Assoziationen des Träumers entsprechen!

Erfahrt in diesem Eintrag, wie ich durch eine unerwartete Lektion seitens des Traums eines Besseren belehrt wurde:

„Nichts passiert (?)“
Ich werde luzide, wache kurz nach einem Klartraum auf und gleite daraufhin in den nächsten.
Jetzt stehe ich in völliger Dunkelheit, an einem Fenster, eine Hand gegen die Glasscheibe gepresst.
Wieso nicht jetzt mein Ziel vollenden?
Ich verkünde selbstbewusst:

„Zeig mir die Entstehung eines Sterns aus der Sicht eines Wasserstoff-Atoms!“

Entgegen meinen Vorstellungen, (bildhaft ausgedrückt) „irgendwohin transportiert zu werden und mit anderen Atomen in einem fester werdenden Gasgemisch

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Wie man zum natürlichen Klarträumer wird

Meine lieben Träumer!

Die Monate August und September waren die bisher produktivsten Monate meinerseits, und dennoch gibt es noch einen weiteren Artikel aus dem Ärmel für euch 😉 –

da ich diese Woche bereits eine Rezension hier in der Traumlektuere veröffentlicht habe, dachte ich, ich verfasse eine andere für „Lucid Guide“, eingebettet in meine Ansichten zum „Lucid Living“ bzw. zum „lucid mind“, als mir unerwartet ein tolles Hörbuch an die Ohren gekommen ist.

Ich hoffe, dass ihr etwas Nützliches daraus schöpft, das Werk kauft, das ich im Zuge des Artikels How to Become a Natural Lucid Dreamer vorstelle und alle zu der besten Version eurer Selbst werdet! 🙂

Ich wünsche euch eine luzide Traumzeit!

Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

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Rezension: The Art of Stopping Time

the art of stopping time

Meine lieben Träumer!

Wenn ihr mehr Zeit für euch erschließen, damit mehr Energie und Lebensbegeisterung gewinnen

und dazu auch noch wie nebenher mehr Achtsamkeit (erhöhte Luzidität im Traum) in eurer Leben bringen möchtet,

empfehle ich euch das Buch «The Art of Stopping Time» von Pedram Shojai.

Das Buch besteht aus der 100-tägigen Gong-Praxis chinesischen Ursprungs, das euch Rituale und Handlungspläne präsentiert. Durch deren Anwendung könnt ihr u.a. eine «Abstumpfung» vermeiden, den eigenen Lebensaufbau «entrümpeln», mit Hilfe von «time audits» und Co. effektiv Prioritäten setzen und dadurch zum höheren

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Ankündigung zu einer weiteren Schreibquelle

Meine lieben Träumer!

Es gibt eine wichtige Neuigkeit –

Ich gehöre nun zu den offiziellen Autoren für „Lucid Guide“, dem klartraumbezogenen Projekt des Bewusstseinsforschers Daniel Love.

Was ändert sich dadurch für die Traumlektüre?

Vorerst wenig:

In Zukuft werde ich hier, innerhalb der Traumlektuere, zusätzliche, kurz angebundene Blogposts mit den Hinweisen zu meinen englischsprachigen Texten für diese neue Quelle bekanntgeben, damit ihr keine von ihnen verpasst 🙂

Das halte ich für hilfreich, weil nicht alle Blog-Leser mir auf Twitter folgen und daher die Veröffentlichung wichtiger klartraumrelevanter Artikel versäumen könnten.

Dabei bidet die neue Reihe Wach ist manchmal zu vage eine Ausnahme. Sie erscheint zusätzlich nach der Veröffentlichung in der Traumlektuere immer in englischer Sprache bei „Lucid Guide“.  Aus diesem Grund werden entsprechende Ankündigungen dazu ausbleiben, um mich innerhalb des Blog-Geschehens nicht unnötig zu wiederholen.

Mein erster Beitrag, Are You on the Verge of a Lucid Dream? handelt vom Erkennen der Annäherung an einen Klartraum anhand der Analyse der eigenen Traumwelt.

Alle zukünftigen Artikel findet ihr sowohl im Sitemap als auch auf der Seite „Aus eigener Feder“.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und eine luzide Traumzeit!
Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

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Speaking with/Im Gespräch: Daniel Love

Interview with Daniel Love

Dear (lucid) dreamers!

A dream of mine has come true since I’ve recently had the chance to speak with Daniel Love, one of the most prominent lucid dreaming experts from the UK.

Daniel Love is widely known through his first book Are You Dreaming? and also increasingly via his experimental project Lucid Guide. If you know his books or lucid dreaming related videos on YouTube, you must have noticed his uncommonly clear and rational style of conveying lucid dreaming content.
Enjoy the following interview!
I hope you will both get inspired and gain essential insights as to your lucid dreaming practice!

Liebe (Klar-) Träumer!

Für mich persönlich ist ein schöner Traum wahr geworden:
Ich habe mit einem der renommiertesten Klartraum-Experten sprechen dürfen, und zwar handelt es sich diesmal um den britischen Bewusstseinsforscher Daniel Love.

Er ist vor allem durch sein KT-Erstwerk „Are you Dreaming?“ bekannt und in letzter Zeit auch zunehmend durch die Online-Präsenz über sein Projekt „Lucid Guide“. Wenn ihr Daniel Love’s Bücher und YouTube-Videos kennt, wisst ihr, dass er wie kein anderer die Luzidität als einen klaren, rationalen Konstrukt vermittelt.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und hoffe, dass ihr dem folgenden Interview wichtige Einsichten für eure eigene KT-Praxis entnehmen könnt und euch inspirieren lässt!

As a curious lucid dreamer, I enjoy asking at first: What was your last lucid dream about?
This is also the very first question I’d ask!
Fortunately, in this case, it is very timely. My most recent lucid dream, last night to be precise, happened to be one of the most smooth transitions into a Wake Initiated Lucid Dream (WILD) that I’ve ever had the pleasure of experiencing.
I’d been suffering from a little self-induced work related insomnia as a result of too many late nights keeping on top of my recent busy schedule. As a result, I’d accrued something of debt in regards to REM Rebound. When I finally retired to bed, at something around 3am, I noticed an immediate onslaught of colourful geometric hypnagogia. It occured to me that my recent limited sleep meant that it was more than likely that my body was ready to directly transition into REM. I used a variation on my “Impossible Movement Practice”, in this case, I visualized myself rolling my body out of bed. Rather shockingly, my very first attempt at this was successful. So much so that for a moment I was convinced that I’d genuinely rolled out of bed! However, I soon realised that I’d transitioned, in seconds, from wakefulness into the dream. The dream, having barely formed at this point, used the trick of making me believe my head was tangled in my bedclothes. I assume this was the mind’s way of stalling while the visual aspect of the dream formed. Knowing that trying to fight this would simply result in a frustrating dream of being trapped in an infinitely recurring bedsheet, I simply waited this out, until I felt the dream had become more stable, at which point I could calmly pull the sheet from my head in one swift movement.
It was then that I realised I was in a rather creepy victorian style bedroom (mehr …)

‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Eintrag 1)

Bewusst loslassen

Meine lieben Träumer!

Wie bereits angekündigt, haben die Traumberichte dieser Reihe einen wissenschaftlichen Bezug. Um eure Lesezeit nicht über zu strapazieren, werde ich diese mit Absicht auf Ausschnitte mit wesentlichen Traum-Momenten beschränken.

Zu Anfang habe ich mich für gezielt ‚einfachere‘ Ziele entschieden, die ich als „kosmische Aufwärmübungen“ bezeichnet habe.

Womit fängt man am besten an, wenn man die (Traum-) Welt aus einer anderen Perspektive betrachten möchte?

Richtig – man lässt alles hinter sich, um den Kopf frei zu bekommen.

Lest im Folgenden, wie ich es in einem meiner Klarträume bewerkstelligt habe:

„Hoch hinauf“

Ich lese am Vorabend das neue Buch von Daniel Love, „Lucid“, dass mich mit dessen knappen, kontemplativen Abschnitten „auf den Luziditätskurs trimmt“. In der Nacht werde ich mittels eines WILDs nach einer WBTB-Einheit klar.

Ich lande in einer dämmrigen Traumumgebung, und stelle fest, dass das Spinning dabei behilflich ist, sich an die erst gestern gefassten Ziele zu erinnern.

Also rufe ich an den Traum hinaus:

„Nenne mir die tatsächliche Anzahl der Sterne in unserem Universum!“

Es ist das erste Mal, dass ich eine Zahl in aufgeschriebener Form in der Traum-Luft (mehr …)