Rezension: Yoga Nidra Meditation

yoga nidra

Meine lieben Träumer!

Wenn die Meditation zu den von euch bevorzugten Klartraum-Induktionstechniken gehört bzw. ihr im Allgemeinen gerne mit Tiefenentspannung experimentiert, könnte euch das Buch: Yoga Nidra Meditation von Pierre Bonnasse eine Bereicherung in eure potenzielle Klartraum-Nacht bringen.

Auch wenn der Autor explizit auf den Unterschied zwischen Yoga Nidra und dem Klarträumen hinweist:

«Contrary to lucid dreaming, Yoga Nidra does not aim at mastering or realizing one’s dreams… it simply invites to be aware that I am dreaming while I am dreaming» (i.e.: Im Gegensatz zum Klarträumen zielt Yoga Nidra nicht darauf ab, der Herr seiner Träume zu werden, sondern lädt dazu ein, einfach dessen bewusst zu sein, dass man träumt während man träumt),

bietet diese Aussage meiner Ansicht nach neben dem Ziel des bewussten Erforschens vom Wachzustand bis zum Tiefschlaf auch einen wesentlichen Bestandteil einer erfolgreichen Klartraum-Praxis.

Ich habe regelmäßige Erfolge mit Yoga Nidra erzielt, indem ich mit offenem Gemüt eine von vier vom Autor vorgestellten Haupttechniken als WBTB-Einheit nach rund 4,5 Stunden Schlaf angewandt habe. Mir haben besonders die vielfältigen Meditationsthemen des Buchs gefallen, die zum Ende als 115 «Mikropraktiken» eingeführt werden. Durch die Konzentration auf eines der Themen während der nächtlichen Meditation schärft man meiner Erfahrung nach die anschließende Wachsamkeit im Traum, was z. B. in einen DILD resultieren kann.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch zum Abschluss:

«The best way to be conscious of one’s dreams at night is to become conscious to become of one’s dreams during the day.» (i.e.: Der beste Weg, seiner Träume während der Nacht bewusst zu werden, ist, seiner Träume während des Tages bewusst zu werden.)

Ich wünsche euch eine luzide Traumzeit!
Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

Quelle:
Bonnasse, Pierre (2017): Yoga Nidra Meditation: The Sleep of the Sages, [Kindle Edition], Rochester, Vermont/Toronto, Canada: Inner Traditions, verfügbar über Amazon.de [zuletzt abgerufen am 04.11.2018].

‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Eintrag 3)

Wach ist manchmal zu vage

Ene Mene Muh…

Meine lieben Träumer!

Nach den von mir in den letzten Beiträgen beschriebenen ‚kosmischen Aufwärmübungen‘, entschied ich mich, ein Experiment durchzuführen, zu dem es verschiedene Theorien gibt. Als Ausgangspunkt dienten die Fragen:

Für welche Hypothese würde ich mich unterbewusst entscheiden? Was würde mir der Traum zeigen? Würde eine komplett andere Antwort in Frage kommen, die mir bisher unbekannt ist?

Und nun, ohne viel Umschweife und ohne euch zu lange auf die Folter zu spannen, zum Klartraumbericht, der mir eine Menge Aufregung beschert hat:

„Mutprobe“
Ich werde spontan luzide durch eine Giraffe am Fenster, die boshaft wie ein Pavian in einem Zookäfig dreinblickt. Da erinnere ich mich an einen ‚OBE-Trick‘ und wische sie einfach aus meinem Gesichtsfeld fort. Danach begebe ich mich direkt nach draußen, in die Dunkelheit und in eine steppenartige Gegend. Einige Sterne leuchten schwach am Himmel; insgesamt ist der Himmel sehr spärlich mit ihnen bedeckt, sodass mir mein Ziel in dieser Kulisse geeignet erscheint.

Eigentlich sieht dieser Ort genau wie derjenige aus meinem vorherigen Klartraum dieser Nacht aus…

Da ist mir mein Ziel aber entfallen, sodass ich es nach dem Aufwachen auffrischen musste. Es erscheint mir daher als eine gut gemeinte zweite Chance, doch noch heute die Kurve zu kriegen. Mir wird vorher etwas flau im Magen, doch ich reiße mich zusammen und (mehr …)

Überlegungen zur Einstellung während der Traumkontrolle

Meine lieben Träumer!

In meinem neuesten Artikel für ‚Lucid Guide‘ geht es um die Entwicklung einer erfolgreichen Traumkontrolle-Einstellung, die u.a. Überwindungen jeglicher Barrieren im Traum beinhaltet.

Ich hoffe, ihr lässt euch von den Tipps inspirieren, die ich im Artikel Reflections on Attitude during Dream Control Attempts vorstelle.

Ich wünsche euch eine luzide Traumzeit!

Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

Ein neuer Beitrag für1 (1)

Die Farbe des Friedens (Ergebnisse zum 20. Experiment)

Meine lieben Träumer!

Mit diesem kurzen Traumbericht möchte ich die 20-teilige Klartraum-Versuchsreihe schließen.

Bei Interesse findet ihr alle Experiment-Vorschläge und zugehörige Traumberichte im Sitemap unter ‚Experimente‘ und ‚Ergebnisse zu den Experimenten‘.

Vor zwei Monaten lautete meine Anregung an euch, den inneren Frieden im Klartraum zu spüren.
Als ich selbst diese Bitte an das Höhere Traumbewusstsein richtete, …

… begann sich der Horizont langsam mit einer goldenen Farbe zu füllen. Gleichzeitig stellte sich in mir eine völlige Stille und Gedankenleere ein, die einem tiefen Meditationszustand nahekommt…

Daraus schließe ich, dass das Erleben von Konzepten im Klartraum gleichzeitig sowohl in der Innen- als auch Außenwelt wahrgenommen werden kann.

Und zu welchen Erkenntnissen seid ihr gelangt?

Ich wünsche euch bereichernde Klartraum-Einblicke sowie eine luzide Woche!

Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

 

inner peace

 

‚Wach‘ ist manchmal zu vage (Eintrag 2)

Wach ist manchmal zu vage

Ungenauigkeiten

Meine lieben Träumer!

Wenn ihr bereits Klarträumer seid, werdet ihr mir vermutlich zustimmen, dass der Traum immer wieder eine Überraschung für den Suchenden parat hat.

Ich halte diese Art von Klarträumen für die besten, weil man danach oft seine Ansichten oder sein bisheriges Verhalten überdenken muss und dadurch nicht in seiner Selbst-Entfaltung gebremst wird. Außerdem findet man heraus, dass es eine gewisse „graue Zone“ zwischen den eigenen Erwartungen und dem tatsächlichen Ergebnis gibt; der Traum muss nicht immer den Vorstellungen bzw. Assoziationen des Träumers entsprechen!

Erfahrt in diesem Eintrag, wie ich durch eine unerwartete Lektion seitens des Traums eines Besseren belehrt wurde:

„Nichts passiert (?)“
Ich werde luzide, wache kurz nach einem Klartraum auf und gleite daraufhin in den nächsten.
Jetzt stehe ich in völliger Dunkelheit, an einem Fenster, eine Hand gegen die Glasscheibe gepresst.
Wieso nicht jetzt mein Ziel vollenden?
Ich verkünde selbstbewusst:

„Zeig mir die Entstehung eines Sterns aus der Sicht eines Wasserstoff-Atoms!“

Entgegen meinen Vorstellungen, (bildhaft ausgedrückt) „irgendwohin transportiert zu werden und mit anderen Atomen in einem fester werdenden Gasgemisch

(mehr …)

Wie man zum natürlichen Klarträumer wird

Meine lieben Träumer!

Die Monate August und September waren die bisher produktivsten Monate meinerseits, und dennoch gibt es noch einen weiteren Artikel aus dem Ärmel für euch 😉 –

da ich diese Woche bereits eine Rezension hier in der Traumlektuere veröffentlicht habe, dachte ich, ich verfasse eine andere für „Lucid Guide“, eingebettet in meine Ansichten zum „Lucid Living“ bzw. zum „lucid mind“, als mir unerwartet ein tolles Hörbuch an die Ohren gekommen ist.

Ich hoffe, dass ihr etwas Nützliches daraus schöpft, das Werk kauft, das ich im Zuge des Artikels How to Become a Natural Lucid Dreamer vorstelle und alle zu der besten Version eurer Selbst werdet! 🙂

Ich wünsche euch eine luzide Traumzeit!

Alex
© von Alexandra Enns alias Traumlektuere

Ein neuer Beitrag für1 (1)

Rezension: The Art of Stopping Time

the art of stopping time

Meine lieben Träumer!

Wenn ihr mehr Zeit für euch erschließen, damit mehr Energie und Lebensbegeisterung gewinnen

und dazu auch noch wie nebenher mehr Achtsamkeit (erhöhte Luzidität im Traum) in eurer Leben bringen möchtet,

empfehle ich euch das Buch «The Art of Stopping Time» von Pedram Shojai.

Das Buch besteht aus der 100-tägigen Gong-Praxis chinesischen Ursprungs, das euch Rituale und Handlungspläne präsentiert. Durch deren Anwendung könnt ihr u.a. eine «Abstumpfung» vermeiden, den eigenen Lebensaufbau «entrümpeln», mit Hilfe von «time audits» und Co. effektiv Prioritäten setzen und dadurch zum höheren

(mehr …)